Was essen Japaner zum Abendessen?
In Japan hat das Abendessen den Status als wichtigste und meist auch umfangreichste Mahlzeit des Tages. Wie auch im Westen wird das gemeinsame Abendessen in der Familie auch in Japan oft quasi als Ritual gepflegt, bei dem alle zusammenkommen. Allerdings unterscheidet sich natürlich das Essen, das auf den Tisch kommt, doch deutlich von dem hierzulande.
Im Mittelpunkt des Abendessens steht dabei zumeist Reis, der in Japan als das eigentliche „Hauptgericht“ angesehen wird, zu dem verschiedene Beilagen gereicht werden. Traditionell besteht ein japanisches Abendessen meist aus einer Suppe, Reis und drei Gerichten, von denen zwei im allgemeinen Gemüse sind. Natürlich werden in Japan heute aber auch Fertiggerichte und manchmal westliche Gerichte wie Pasta oder Hacksteak gegessen.
In unserem Beitrag erfahren Sie, was Japaner zu Abend essen und wie sich Alltagsgerichte von denen zu Festlichkeiten und besonderen Anlässen unterscheiden. Natürlich geben wir auch wieder nützliche Japanwelt-Tipps und stellen eine ganze Reihe Gerichte kurz vor, die man teils auch problemlos zu Hause kochen kann.

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Ein klassisches Donburi: warmes Reisgericht mit zartem Fleisch, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln – eines der beliebtesten schnellen japanischen Abendessen.
Foto von ibmoon Kim auf Unsplash
Wann essen Japaner zu Abend?
Japaner essen Studien zufolge im Durchschnitt um 18:30 zu Abend. Allerdings sind solche durchschnittlichen Angaben immer leicht irreführend und so sollte man wohl eher sagen, dass Japaner in etwa zwischen 18:00 und 20:00 Uhr zu Abend essen. Bei Angestellten, die ein Izakaya mit den Kollegen oder Freunden besuchen, was sehr oft passiert, kann es schon einmal 21 Uhr oder noch später werden.
Umgekehrt essen Schüler und Studenten meist früher und oft schon um 18 Uhr. In den Familien richtet sich die Essenszeit häufig nach den Rückkehrzeiten der Berufstätigkeiten, um ein gemeinsames Abendessen genießen zu können, wobei es aber natürlich auch zu Abweichungen kommen kann, insbesondere wenn kleinere Kinder Teil der Familie sind.
Dabei gibt es auch einen Unterschied zwischen Ballungsräumen wie Tokio, in denen eher später gegessen wird, und eher ländlichen Regionen, in denen das Abendessen oft früher stattfindet.
Allgemein gilt das Abendessen als größte Mahlzeit des Tages und ist damit in aller Regel deutlich reichhaltiger als das Frühstück oder Mittagessen. Insgesamt wird das Abendessen damit eher etwas später eingenommen, als in Deutschland, und entspricht eher den typischen Abendessenszeiten in England oder Frankreich.
Am Wochenende und zu Festtagen wird das Abendessen noch einmal eher später gegessen (ca. ab 19 Uhr) und nimmt nicht selten einen festlicheren und aufwendigeren Charakter an und wird gerne mit Alkohol begleitet.
Wie sieht ein typisches japanisches Abendessen zuhause aus?
Ein typisches japanisches Abendessen wird meist nach dem Ichijū-Sansai-Prinzip (一汁三菜)zubereitet und besteht aus einer Suppe (oft Miso-Suppe oder eine klare Brühe) und drei Gerichten sowie Reis.
Die drei Gerichte sind dabei meist ein Protein und zwei Side Dishes, oft Pickles oder separat zubereitetes Gemüse. Dabei ersetzen der Reis und Side Dishes die Beilagen, die man bei einem europäischen Abendessen erwarten kann.
Dabei strebt ein nach dem Ichijū-Sansai-Prinzip zubereitetes Abendessen nach einer Balance, die auch verschiedene Garmethoden (z.B. gekocht, gebraten und roh) umfasst.

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Traditionelle Miso-Suppe mit Tofu, Wakame-Algen und Frühlingszwiebeln – ein leichtes, authentisches Gericht für ein schnelles japanisches Abendessen.
Foto von White.Rainforest ™︎ ∙ 易雨白林. auf Unsplash
Die typischen Basisgerichte für ein japanisches Abendessen sind damit der Reis, die Miso-Suppe, gebratener Fisch oder Fleisch sowie gegartes und rohes bzw. fermentiertes Gemüse. Insgesamt kommen so durchschnittlich zwischen 10 und 15 verschiedene Zutaten pro Mahlzeit zum Einsatz, für deren Zubereitung japanische Hausfrauen/-männer abends im Schnitt zwischen 45 und 60 Minuten investieren.
Als Getränk wird dabei zu einem typischen japanischen Abendessen unter der Woche meist grüner Tee (z.B. Sencha oder Hōjicha) serviert, Sake ist weniger üblich. Das ändert sich allerdings oft an den Wochenenden, wo Alkohol (z.B. Sake oder japanisches Bier) gern als Begleitung zum Abendessen genossen wird.
Ein japanisches Abendessen besteht fast immer aus warmen Speisen, da es das wichtigste Essen des Tages darstellt, bei dem mehrere kleine warme Gerichte genossen werden. Allerdings werden zu diesem oft auch kalte, fermentierte Gemüse (Pickles) serviert.
Wie in Europa auch, gilt das gemeinsame Abendessen in vielen Familien als wichtiges Ritual, bei dem man zusammenkommt und sich in gemütlicher Atmosphäre austauscht.
Was bedeutet Ichijū-Sansai?
Ichijū-Sansai – eine Suppe, drei Gerichte – orientiert sich an der traditionellen japanischen Küche und kann bis in die Heian-Zeit (794 bis 1185) zurückverfolgt werden. Dieses auch von der buddhistischen Tempelküche, dem Shojin Ryori, beeinflusste Form der Zusammenstellung von Speisen ist auch eine zentrale Komponente des Kaiseki Ryori, der japanischen Haute Cuisine.
Das Ziel ist das Zubereiten eines strukturierten und ausgewogenen Menüs mit verschiedenen Zubereitungsmethoden, Zutaten und Texturen. Für die spezifische Zusammenstellung spielt dabei in vielen japanischen Haushalten auch die Saison sowie die Region eine wichtige Rolle, so dass die tatsächlich auf den Tisch gebrachten Speisen stark variieren können.
Welche beliebten Alltagsgerichte essen Japaner abends?
Das Abendessen ist in Japan die Hauptmahlzeit und fällt damit in der Regel reichhaltiger aus, als das Frühstück oder das Mittagessen, für welches viele Japaner leichte und schnelle Gerichte (beispielsweise eine Bento-Box) bevorzugen.
Was zu Mittag in Japan gern gegessen wird, können Sie in unserem Beitrag „Was essen Japaner zum Mittagessen?“ nachlesen.

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Unohana, ein typisch japanisches Abendessen aus Okara
Foto: Lombroso - Own work, CC BY-SA 4.0, wikipedia
Typische und beliebte Alltagsgerichte (die dann oft von Suppe sowie anderen kleinen Gerichten begleitet werden) sind:
- Curry Rice (Karē Raisu) – eines der meistgekochten Feierabendgerichte, bei dem Reis und Curry auf einem Teller serviert werden (sonst in Japan unüblich) und für das in den meisten Fällen fertige Gewürzmischungen bzw. Fertigroux (z.B.Golden Curry Blocks) genutzt werden.
- Nikujaga (肉じゃが) – ein herzhafter Kartoffel-Fleisch-Eintopf, der von vielen Japanern als wärmendes Comfort Food angesehen wird und das seinen Ursprung in der japanischen Marine haben soll.
- Hambāgu ((ハンバーグ; Hamburger ohne Brötchen) – ist der japanische Hacksteak-Klassiker, der immer beliebt ist und mit einer passenden Sauce serviert wird (oft zusätzlich mit Salat).
- Mabo Dofu & Chuuka-Gerichte – Mabo Dofu (leicht scharf gewürzter Tofu mit Hackfleisch) und Chuuka-Gerichte, z.B. Hiyashi Chuka (冷やし中華) mit kalten Ramen Nudeln, sind ursprünglich chinesische Gerichte, die gern im japanischen Alltag als Abendessen verwendet werden.
- Donburi ( 丼) – Donburi ist der Überbegriff für Gerichte, bei denen eine Schüssel mit Reis gefüllt und dann mit Toppings (oft Fleisch) bedeckt wird und dann als schnelle Mahlzeit verzehrt werden kann. Typische Donburi-Arten sind z.B. Oyakodon (mit Eiern und Hühnchen), Gyudon (mit Rindfleisch) oder Katsudon (mit paniertem Schweineschnitzel).
Was essen Japaner zum Abendessen im Izakaya?
Gerade viele Berufstätige essen auch regelmäßig in einem Izakaya, einer traditionellen japanischen Bar, zu Abend. Nicht selten handelt es sich dabei um die als Nomikai (飲み会) bezeichneten gemeinsamen Trinkabende unter den Kollegen, zu denen der Chef auch schon mal spontan einlädt.

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Der japanische Hot Pot Nabe ist im Winter in den Izakayas besonders beliebt. Foto © nahamachi auf Pixabay
In einem Izakaya isst man meist eher später (oft erst nach 20 Uhr) und es werden viele kleine Teller statt einer Menüfolge bestellt, die dann gemeinsam gegessen werden.
Zu den typischen und besonders beliebten Gerichten in einem Izakaya zählen Yakitori, Karaage, Edamame, Sashimi oder und French Fries – Pommes sind halt überall beliebt. Dazu gehören dann auch alkoholische Getränke wie Bier, Sake oder Highballs, die normalerweise fest zum Programm eines Abends in einem Izakaya gehören.
Izakaya nehmen in Japan eine wichtige Rolle als soziale Treffpunkte ein und werden – wie auch Ramen-Shops übrigens – neben den Nomikai auch so oft gerne von Freunden und Bekannten besucht, um sich zu treffen, zu trinken und zu quatschen.
Ein typischer Abend in einem Izakaya kostet dabei in etwa zwischen 2.500 und 4.000 Yen (ca. 14,20 bis 22,70 Euro) pro Person.
Welche Familiengerichte sind abends beliebt?
Beliebte japanische Familiengerichte, die abends serviert werden sind:
- Nabe (鍋) oder Nabemono ist ein regional variantenreicher Eintopf (Hotpot), der besonders als Wintergericht zum Teilen beliebt ist. Zwei bekannte Varianten sind Yosenabe (alles gemischt im Topf) und Kimchi-Nabe mit Kimchi, also einem klaren Korea-Einfluss.
- Shabu-Shabu (しゃぶしゃぶ) und Sukiyaki (鋤焼) sind zwei Varianten von Feuertopf-Gerichten. Das erstmals in den 1950er Jahren in Osaka vermarktete Shabu-Shabu ähnelt dabei einem Fleischfondue, während das besonders zu Neujahr beliebte Sukiyaki in einer süß-salzigen Brühe zubereitet wird.
- Okonomiyaki (お好み焼き) und Takoyaki (たこ焼き) sind beliebte Klassiker, die sowohl als Streetfood als auch zu Hause zubereitet werden. Das besondere dabei ist das gemeinsame Zubereiten dieser Speisen am Tisch. Okonomiyaki ist eine Art Omelette mit Kohl, das gern mit Katsuboshi-Flocken und Saucen verfeinert wird. Takoyaki hingegen sind Teigbällchen mit einer Oktopus-Füllung, die in speziellen Pfannen gebacken werden.
- Oden (おでん) ist ein langsam gesimmertes Eintopfgericht mit Daikon, Tofu und Eiern, das seit der Edo-Zeit (1603 bis 1868) bekannt ist. Besonders beliebt ist der Genuss von Oden in den Wintermonaten, wenn es auch an Straßenständen weit verbreitet ist.
- Reis: In Japan ist Reis so gut wie immer das Zentrum eines jeden Essens und Gerichtes, so dass alle anderen Speisen auch als „Beilagen zu Reis“ betrachtet werden können. Das wird noch einmal dadurch verdeutlicht, dass Gohan (ご飯), das japanische Wort für Reis, gleichzeitig auch Mahlzeit bedeutet.
- Saisonale Küche: In Japan ist Saisonalität ein wichtiger Bestandteil der Koch- und Esskultur. So wird Unagi (gegrillter Süßwasseraal) nur im Sommer gegessen und Oden oder Nabe hauptsächlich im Winter.
- Konbini-Abendessen: Wir empfehlen auf einer Japanreise mindestens einmal ein Abendessen aus dem Konbini zu nehmen, um sich diese authentische Erfahrung, die so typisch für Japan ist, nicht entgehen zu lassen.
- Izakaya-Tipp: Am Besten bestellt man in einem Izakaya keine Einzelgerichte, sondern teilt sich eine Vielzahl an kleinen Gerichten, wie es Japaner auch tun. In vielen Izakaya kann man so auch gleich „Omakase“ (お任せ) fürs Essen bestellen. Dann wählt der Koch von sich aus kleine Teller für den Tisch aus, von denen dann alle probieren können.
Was gibt es in Japan zu besonderen Anlässen zum Abendessen?
Natürlich werden auch in Japan zu Festen wie z.B. dem wichtigen Neujahrsfest oder anderen besonderen Anlässen besondere Speisen gereicht. Dabei gilt, dass Alltagsgerichte in aller Regel einfach und praktisch sind, während Festtagsgerichte aufwändiger und meist auch besonders repräsentativ sind.
Solche besonderen Essen können auch auswärts begangen werden, zum Beispiel mit einem Kaiseki Ryori Menü mit vielen Gängen, wie sie oft in traditionellen Ryokan angeboten werden. Für Feiern oder beim Besuch von Gästen wird in Japan gerne ein Sushi und Sashimi Dinner ausgerichtet.
Zudem gibt es besondere Festtagsgerichte wie Chirashizushi (ちらし寿司), das man auch Streuselsushi nennen kann und aus mit vielerlei Leckereien bedeckten Schicht von Sushi-Reis besteht, das traditionell beim Hina-Matsuri (Mädchenfest) zubereitet wird.
Unagi widerum (鰻, Süßwasser-Aal), der traditionell am „Tag des Ochsen“ im Sommer zubereitet wird. Manche Speisen in Japan haben sogar eine symbolische Bedeutung. Ein Beispiel hierfür sind rote Bohnen (Adzukibohnen), aus denen u.a. auch Anko (Rote-Bohnenpaste) hergestellt wird, die bei Feierlichkeiten verzehrt Glück bringen sollen.
Welche regionalen Unterschiede gibt es beim Abendessen?
Neben der Saisonalität, die in der japanischen Küche ganz allgemein eine herausragende Stellung einnimmt, gibt es auch regional teils große Unterschiede, was beim Abendessen typischerweise auf den Tisch kommt.
So werden in Hokkaido mit seinen besonders ertragreichen Fischgründen neben frischem Fisch auch gerne Krabben und Lachsrogen (Ikura) serviert. Ein typisches Gericht aus dieser Region ist Ishikari-Nabe (Lachseintopf).
In der Kansai-Region, zu der auch die als „Küche Japans“ bekannte Metropole Osaka gehört, sind Gerichte wie Okonomiyaki oder Kushikatsu (串カツ), frittierte Spieße mit Fleisch oder Meeresfrüchten, besonders beliebt.
Im nördlichen Teil von Kyushu (insbesondere das Gebiet um Fukuoka) wird abends besonders gerne das dort auch entstandene Tonkotsu-Ramen (Ramen mit einer Brühe aus Schweineknochen) gegessen.
Im sehr weit südlich liegenden Okinawa werden neben der für die Okinawa-Küche so typischen Goya Champuru (Bittergurke) gerne auch Gerichte mit deutlich stärkeren Einflüssen aus China und den USA als Abendessen gegessen. Ein Beispiel wäre Taco Reis (Hackfleisch mit Taco-Würzung auf Reis mit Salat, Tomaten, Käse und einer Salsa).
Welche modernen Trends prägen das Abendessen in Japan?
Zu den modernen Trends, die das Abendessen in Japan prägen, gehören wie auch hierzulande ein bewussterer Genuss von Fleisch, das in Japan vermehrt in kleineren Portionen gegessen wird. Dazu gibt es dann mehr Gemüse, als dies früher oft üblich war.

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Japanischer Wakame-Algensalat mit Sesam: ein klassisches veganes Abendessen voller Mineralstoffe und natürlichem Umami-Geschmack.
Foto © Dilara Yilmaz, Unsplash
Zudem entwickelt sich seit etwa 2020 auch in Tokyo und Kyoto eine boomende vegetarische und vegane Szene und es eröffnen immer mehr Restaurants die auch aktiv mit solchen Angeboten werben.
Konbini, Nachbarschaftsläden (Convenience Stores) von denen es in Japan ca. 50.000 gibt und die besonders am Abend oft sehr frequentiert sind, bieten einen einfachen Zugang zu frischen Fertiggerichten wie Bento, Onigiri oder Fertig.-Ramen.
Diese Sozai (惣菜) sind sehr beliebt für ein schnelles Abendessen ohne Aufwand. Praktischerweise sind viele dieser „frischen“ Fertiggerichte ab 20 Uhr auch oft noch kräftig reduziert (meist zwischen 20% und 50%). Zuletzt greifen auch westliche Einflüsse in Japan um sich und so wird abends auch schon mal Pasta, Hamburger oder Kartoffelsalat gegessen.
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