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Kalligraphiepapier in verschiedenen Größen und Sorten

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Kalligraphiepapier

Kalligraphiepapier in verschiedenen Größen und Sorten

Japanisches Kalligraphiepapier ist mehr als ein bloßes Zeichenpapier aus einem Zeichen-Block. Ein Teil der Magie einer japanischen Shodo-Kalligraphie ist in der hohen Qualität des Japanpapier (Washi) begründet. Handgeschöpft und in der Herstellung durch eine Jahrhunderte alte Handwerkstradition perfektioniert, besitzten japanische Papiere einmalige Eigenschaften, die in Kombination mit hochwertigem Zubehör wie Tinte und Tusche, beste Vorraussetzungen für die japanische Shodo Kalligraphie bieten.

Japanisches Kalligraphie-Papier in der Kunst

Seit über tausend Jahren wird in Japan eignes Papier hergestellt. Die ältesten erhaltenen Artfakte lassen sich dabei bis ins Jahr 702 zurückdatieren. In der Folgezeit entwickelte sich ein tiefes Verständnis für die Herstellung hochwertiger Papierarten.
Neben der japanischen Kalligraphie (Shodo) profitieren auch weitere japanische Künste wie die japanische Tuschemalerei (Sumi-e) oder auch die eindrucksvollen Holzdrucke der Edo-Zeit (1603-1868), die Ukiyo-e, von der hohen Perfektion der japanischen Papierherstellung.
Ab der Meiji-Zeit (1868-1912) gelangte japanisches Papier auch vermehrt in die Ateliers westlicher Künstler, die schnell die Vorzüge des Japanpapier für ihre Arbeiten entdeckten.
Das heute in Japan nach traditionellen Regeln produzierte Japanpapier wird aufgrund seiner hohen Qualität fast ausschließlich im Kunst und Designbereich verwendet, wo die Beschaffenheit des Papiers großen Einfluss auf das fertige Kunstwerk hat.
Auch der Erfolg moderner Designmittel, wie der des mittlerweile von Designern auf aller Welt geschätzte japanischen Masking Tape, wäre ohne die lange Tradition der Japanpapier-Produktion undenkbar.

Unterschiedliche Arten von Japanpapier (Washi)

Japanisches Papier wird durch die Verarbeitung verschiedener in Japan beheimateter Straucharten gewonnen. Die drei am häufigsten zur Herstellung von Shodo-Kalligraphiepapier verwendeten Arten sind:

  • Gampi, ein Seidenbastgewächs,
  • Kozo, die weiße Maulbeere,
  • und Mitsumata, das ebenfalls zu den Seidenbast-Arten gehört.

Jede dieser drei Straucharten besitzt bestimmte Eigenschaften, die sich auch auf die Beschaffenheit des Japanpapier auswirken.
Das glatte und glänzende Gampi-Washi Kalligraphiepapier (auch als Ganpishi bekannt), ist heute aufgrund des gesunkenen Gampi-Anbaus und des damit einhergehenden hohen Preises ein eher seltenes japanisches Papier.
Mitsumatagami findet hingegen auch heute noch in der japanischen Kalligraphie häufig Verwendung. Die elfenbeinartige Färbung dieses Japanpapier macht es zu einem wundervollen Hintergrund für hochwertige Shodo-Kalligraphien.
Das heute am meisten verwendete Washi (japanisches Papier) wird unter Verwendung der weißen Maulbeere, oder Kozo, produziert. Japanische Papiere aus diesen Sträuchern gelten als besonders widerstandsfähig und haltbar.
Neben diesen reinen Japanpapier-Arten haben sich jedoch auch regionale Unterschiede entwickelt. So gibt es auch japanisches Kalligraphiepapier, das beispielsweise aus einer Mischung unterschiedlicher Straucharten hergestellt wird.

Die Herstellung von Shodo Japanpapier

Washi, oder Japanpapier wurde traditionell hauptsächlich während der kalten Wintermonate hergestellt. Der Winter brachte zwei Vorteile für die Qualität des Japanpapiers mit sich. Zum einen sorgte das kalte Wasser dafür, dass das Kalligraphie-Papier nicht leicht von Bakterien und Pilzen befallen werden konnte. Zum anderen bewirkt es ein Zusammenziehen der einzelnen Fasern, was zur Glättung der Oberflächenstruktur führt, für die japanisches Papier bekannt ist.
Anders als bei der Herstellung von maschinell gefertigtem, modernem Kalligraphie-Papier, wird japanisches Papier (Shodo-Papier) auch heute noch in erster Linie von Hand produziert. Die in Wasser gelösten Fasern der Sträucher werden in mehreren Durchgängen handgeschöpft, bevor sie zum Trocknen abgelegt werden.

Besuchen Sie den Japanpapier Shop auf Japanwelt und finden Sie das zu ihren Ansprüchen passende Washi Papier. Außer als Shodo Kalligraphie-Papier eignet sich japanisches Papier überigens auch hervorragend für die Tuschemalerei oder als ausgezeichnetes Origami-Papier! Natürlich finden Sie auf Japanwelt ebenfalls das sonstige Kalligraphie-Zubehör, wie Pinsel, Tusche-Stangen, bereits angemischte Tinte, oder Kalligraphie-Sets, mit denen Sie jedes Blatt und jeden Bogen Kalligraphiepapier zum Untergrund Ihrer eigenen Kunstwerke werden lassen können.

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