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Das Sake Set aus Sake Becher & Sake Flasche für authentischen Reiswein-Genuss

Sake, der japanische Reiswein, findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Um Ihren Sake stilecht genießen zu können finden Sie in diesem Bereich alles zum Thema Sake-Servieren: Sake-Becher, Sake.Flaschen, ...
Sake
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Das Sake Set aus Sake Becher & Sake Flasche für authentischen Reiswein-Genuss

Bei einem gemütlichen Abend mit Freunden in einer japanischen Kneipe (Izakaya) darf neben Bier und kleineren Snacks (Tsumami) auch japanischer Reiswein nicht fehlen.
Sake ist dabei in Japan allerdings nur ein Überbegriff für unterschiedliche Alkoholische Getränke. Der bekannte eigentliche Reiswein wird dort als Nihon-shu (Japan-Alkohol) bezeichnet.

Das Sake-Set

Ein traditionelles Sake Set (Shuki), wie man es auch daheim benutzen kann, besteht aus einer Sake Flasche (Tokkuri) und mehreren Sake Becher (Choko) aus Keramik.
Die eigentliche Flasche in welcher der Sake gekauft wird dient lediglich der Lagerung. Präsentiert man den Reiswein seinen Gästen, füllt man ihn zuvor in die ansehnlichere Tokkuri Flasche um. Die Form der Sake Flasche kann dabei recht unterschiedlich ausfallen. Häufig ist jedoch eine Variante mit dickem Bauch und einem schmaleren Flaschenhals. Auch in Sachen Designs gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Farben und Motiven. Sowohl Sake Becher als auch Sake Flaschen werden in blau-weißer Keramik wie auch in eher dunkeler oder schwarzer Farbe produziert. Hier entscheidet schlicht der Geschmack des Käufers.
Häufiges gegenseitiges Einschenken gehört in Japan zum guten Ton, was sich auch in der Größe der Sake Becher widerspiegelt, die während eines Abends mehrfach nachgefüllt werden.

Besondere Sake-Sets

Ein weiters Gefäß für den Genuss von Sake ist der so genannte Masu. Hierbei handelt es sich um einen kleinen hölzernen Kasten, der traditionell als Reis-Maß genutzt wurde, bis er auch als besonderer Sake Becher beliebt wurde. Heute werden jedoch im wesentlichen Sake-Becher aus Keramik oder auch Sake-Gläser verwendet. Wer jedoch das besondere Trinkerlebnis eines Masu erfahren möchte kann auch heute noch in Shops wie Japanwelt hochwertig gefertigte Masu Sake Becher finden.
Nur noch zu besonderen Anlässen benutzt wird das Sake-Set bestehend aus einer Kanne (Choshi) und Sake-Schalen (Sakazuki). Bis in die Edo-Zeit (1603-1868) war diese Kombination noch weit verbreitet, bis sie schließlich von der Variante mit Tokkuri Sake-Flasche und Choko Sake-Bechern verdrängt wurde.
Ein Grund für die Verdrängung der Choshi Sake-Kanne mag auch in der Verbreitung des Brauchs liegen Sake nicht länger vornehmlich erwärmt zu trinken, wodurch die erhitzbare Kanne ihre Bedeutung verlor.
Choshi und Sake-Schalen werden jedoch auch weiterhin für bestimmte Zeremonien, wie z.B. Hochzeiten verwendet.

Die Auswahl des passenden Sake

Zur Bestimmung von Qualität und Geschmack eines japanischen Reisweins wird dieser in bestimmte Qualitätskategorien eingeteilt.
Unabhängig davon gibt es bestimmte Richtwerte die auf den Labeln der meisten höherwertigen Sakeflaschen abgedruckt sind und anhand derer sich Aussagen über Qualität und Geschmack des Reiswein treffen lassen. Zu den wichtigsten gehören:

  • Die Polierrate des Reis. Die für Sake verwendeten Reiskörner werden vor der Verwendung poliert. Der Sinn dieser Prozedur ist es, die Protein und Fette der äußeren Schichten des Korns zu entfernen, um den für die Produktion wichtigen, stärkereichen Kern freizulegen. Die angegebene Polierrate benennt dabei den Prozentanteil des Korns, der am Ende übrig geblieben ist. Eine geringe Polierrate bedeutet also, dass ein großer Teil der unwichtigen, Geschmack beeinflussenden Schichten entfernt wurde und der Sake somit eine höhere Qualität besitzt.
  • Das Nihonshu-do (Japan-Alkohol-Maß), ordnet den Reiswein auf einer Skale ab + 7, als „sehr Trocken“, bis ab – 6, als „sehr Süß“ ein.
  • Andere Richtwerte ordnen den Sake bezüglich des Vorkommens Geschmack bestimmender Säuren und Aminosäuren ein.

Ebenso entscheidend für den Geschmack eines Sake sind zudem das verwendete Wasser und die benutzte Reissorte, von denen es ca. 60 speziell für die Sakeproduktion gezüchtete Arten gibt.
Letztlich entscheidet natürlich der persönliche Geschmack des Konsumenten. Hat man jedoch einmal seinen persönlichen Lieblingsgeschmack gefunden können diese Richtwerte eine nützliche Hilfe bei der Entdeckung anderer guter Sake sein.

Perfekter Sake Genuss - heiß oder kalt?

Die immer noch weit verbreitete Annahme Sake werde immer warm genossen, entspricht nicht der Realität. Gerade hochwertiger Sake verliert durch die Erhitzung unwiederbringlich seine besonderen Geschmacksnoten und wird deshalb entweder bei Zimmertemperatur oder gar leicht gekühlt getrunken.
Der berühmte warme Sake (Kan-zake) wird aufgrund seiner angenehmen Wärme vornehmlich im Winter getrunken. Um eine geeignete Sake Art zu erwärmen füllt man den Sake aus der ursprünglichen Flasche in die Sake-Flasche (Tokkuri). Diese wird in einem Wasserbad langsam erwärmt, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Grundsätzlich sollte dabei eine Temperatur über 50°C vermieden werden.

Sake-Sets auf Japanwelt

Auf Japanwelt finden Sie eine umfangreiche Auswahl unterschiedlicher Sake-Sets, wobei Sake-Becher (Sake Cup) gemeinsam mit der Sake Flasche das Kernstück des Sortiments bilden. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Modelle und Designs ermöglicht es Ihnen die für Sie passenden Stücke zu finden. Auch sehr traditionelle Sake-Sets mit Sake-Kanne (Choshi) und Sake-Schalen (Sakazuki), oder auch die hölzernen Masu Trinkgefäße sind Teil des Angebots. Lassen Sie sich überraschen!

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