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Sushi-Teller, Sushi-Matten & Co. – Alles für Sushi Zubereitung und Servieren zu Hause

Genießen Sie Ihr Sushi stilecht. In diesem Bereich von Japanwelt finden Sie alles rund um das Thema Sushi. Von der Sushi-Matte zum selber rollen Ihrer Maki, bis hin zu Sushi-Platten auf denen Sie Ihre Werke präsentieren.
Sushi
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Sushi-Teller, Sushi-Matten & Co. – Alles für Sushi Zubereitung und Servieren zu Hause

Sushi ist auch in Deutschland schon lange kein Fremdwort mehr und wer an japanisches Kochen denkt hat nicht selten das Bild eines Nigiri oder Maki-Sushi vor Augen. In jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile mehrer Sushi-Restaurants und Sushi-Imbisse, die um die Gunst einer immer weiter wachsenden Gemeinde von Sushi-Fans konkurrieren.

Sushi - weit verbreitet aber nicht alltäglich

Entgegen dem hartnäckigen Klischee, ist Sushi kein täglicher Bestandteil des japanischen Speiseplans und wird selten selbst zubereitet. Es ist vielmehr ein Gericht, dass man in einem teureren Sushi-Restarant (Sushi-ya) oder einem günstigeren Fließband-Sushi-Imbiss (Kaiten-zushi) zu sich nimmt. Während in ersterem das Sushi von einem besonders gut ausgebildeten Sushi-Meister individuell für den Kunden zubereitet wird, nimmt man bei letzterem, je nach Geschmack, vorbereitete Nigiri oder Maki-Stücke von einem am Sitzplatz vorbeilaufenden Fließband.
Eine andere Möglichkeit für den Sushi-Freund bieten bereits abgepackte Sushi-Sets (Bento) wie man sie in Japan in jedem Supermarkt, oder in speziellen Sushi-Shops erwerben kann, um sie auf der Arbeit oder auch zuhause zu essen.
Für den Genuss daheim sorgen in Deutschland auch vermehrt Sushi-Lieferservices, welche die gewünschte Auswahl an Nigiri und Maki Sushi gleich bis an die eigene Haustür liefern. Wer die, oft nicht gerade günstigen, Köstlichkeiten stilvoll verspeisen möchte wird mit den mitgelieferten, billigen Plastikschalen und Einmal-Essstäbchen allerdings wenig Freude haben. Hier lohnt es sich durchaus vorsorglich in das passende Geschirr und in hochwertige japanische Essstäbchen (Hashi) zu investieren.

Das passende Sushi-Geschirr

Auf Japanwelt haben sie sowohl die Möglichkeit sich für eines der bereits fertig gepackten Sushi-Geschirrsets zu entscheiden, oder sich ganz nach Ihrem individuellen Geschmack ein eigenes Sushi-Geschirr zusammenzustellen. Neben einer ansprechenden Sushi-Platte, auf der Sie das Nigiri und Maki Sushi präsentieren können, benötigen Sie noch jeweils einen Sushi Teller, eine kleine Schale in die Sie die Sojasoße füllen können, sowie ein Paar japanische Essstäbchen. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Von natürlicher Holzoptik, bis hinzu aufwendig verzierten asiatischen Essstäbchen Modellen für den ganz besonderen Anlass. Praktisch für unterwegs und ein Picknick im Grünen sind japanische Essstäbchen, die in einer kleinen Box oder einem Etui verstaut werden können.
Für ein wirklich perfektes Sushi Essen empfiehlt es sich zudem, pro Paar Stäbchen eine Essstäbchenbank (Hashi-oki) anzuschaffen, um die benutzen Essstäbchen nicht direkt auf dem Tisch ablegen zu müssen. So ausgerüstet kommt ihr Essen noch mehr zur Geltung. Und das Auge isst ja bekanntlich immer mit!

Sushi selbst gemacht! Aber wie?

Es ist eher untypisch, dass man in Japan selbst gemachtes Nigiri Sushi angeboten bekommt. Zubereitung und Auswahl des richtigen Fisches erfordern ein hohes Maß an Erfahrung und Geschick, weshalb man diese Kunst auch in Japan lieber ausgebildeten Sushi-Meistern überlässt. Trotzdem gibt es einige Sushi-Arten die sich auch problemlos zuhause zubereiten lassen.

  • Temaki-Sushi, ist einfach von Hand gerolltes Sushi. Auf ein in der flachen Hand gehaltenes Stück Nori (Seetang), wird zuerst japanischer Reis und dann nach belieben weitere Zutaten gelegt, bevor alles (oft in Form einer Eistüte) zusammengerollt wird. Es eignet sich hervorragend als Partysnack, bei dem jeder Gast seine eigene Temaki (Hand-Rolle) rollen kann.
  • Chirashi-Sushi, besteht aus einer Schale Reis, auf der einzelne Fisch oder auch Gemüsestücke verstreut (chirasu) werden.

Für manch andere Sushi-Art ist es nötig spezielles Sushi-Zubehör zur Hand zuhaben.

  • Maki-Sushi, um eine perfekte Sushi-Rolle zu formen braucht man außer ein wenig Übung vor allem eine Sushi-Matte aus Bambus. Ähnlich wie beim Temaki-Sushi wird zuerst ein Nori-Blatt auf der Sushi-Matte platziert, das dann mit japanischem Reis und Zutaten wie Krebsfleisch oder Avocado-Streifen belegt wird. Ist alles passend arrangiert wird, es mit Hilfe der Sushi-Matte zu einer festen Maki (Rolle) gerollt, die abschließend, mit einem Messer, in kleine Stücke geteilt wird.
  • Oshi-Sushi, wird in einem speziellen Kasten (Oshi-waku) gepresst und erfordert weniger Fingerfertigkeit vom Koch. So lassen sich in relativ kurzer Zeit, einfach leckere Sushi Happen zaubern, die dann nur noch in mundgerechte Stücke geschnitten werden müssen. Aufgrund der Presstechnik in einem Kasten (Hako), nennt man diese Sushi-Variante auch Hako-Sushi.

Wenn Sie sich selbst als Sushi-Koch probieren möchten, finden Sie auf Japanwelt neben Sushi-Matten aus Bambus auch Sushi-Pressen für köstliches Oshi-Sushi, in verschiedenen Größen.
Japanischer Sushi-Reis wird im Übrigen traditionell in einem (ebenfalls auf Japanwelt erhältlichen) Hangiri, einem Bottich aus Zypressenholz, vorbereitet. Hierzu wird er mit Reisessig und ein wenig Zucker vermengt und zum Abkühlen im Hangiri stehen gelassen.

Ursprung und Geschichte des Sushi

Die Ursprünge des Sushi liegen überraschenderweise nicht in Japan sondern an den Ufern des Mekong Fluss in Südostasien. Die dort lebende Bevölkerung entwickelte vor mehr als tausend Jahren eine besondere Methode zur Konservierung von Süßwasserfischen, indem sie diese, nachdem sie gereinigt und ausgenommen worden waren, in gekochten Reis legten und in einem Gefäß fermentieren ließen. Da der Reis durch diesen Prozess äußerst säuerlich wurde, entsorgte man in vor dem Verzehr des so mehre Monate haltbaren Fisch.
Bereits zu Beginn des 8. Jahrhunderts findet diese Praktik der Konservierung von Süßwasserfischen auch in überlieferten Dokumenten in Japan Erwähnung. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich innerhalb Japans jedoch eine eigene Tradition, bei der sich auch die Einlagerungszeiten immer weiter verkürzten, bis der Reis nur noch eine angenehme Säuerlichkeit besaß und schließlich gleich mitgegessen wurde.
Während der Edo-Zeit (1603-1868) wurde Sushi auch für das entstehende Bürgertum Tokyos (damals Edo) zu einem beliebten Gericht. Ihr finanzieller Aufstieg führte zu einem Anstieg des Konsums von, im Vergleich zu Süßwasserfischen, teueren Meeresfischen. So entstanden kleinere Verkaufsstände in der Nähe von Häfen, die frisch gefangen Fisch auf, nun mit Reisessig gesäuertem, Reis anboten. Dies waren die Vorläufer des heutigen Nigiri Sushi.
Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die meisten traditionellen Sushi-Varianten in Japan etabliert, zu denen auch das Maki Sushi (Rolen Sushi) gehört.
Durch die Verbreitung im Westen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden verschiedene neue Sushi Arten. Beispielsweise ist die Verwendung von Lachs für Sushi in Japan eher selten, während er hierzulande Teil eines jeden Sushi-Sets ist. Auch die beliebte California Roll, entstand nicht in Japan, sondern durch den Einfallsreichtum japanischstämmige Amerikaner in den USA.

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