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Origami – Die Kunst des Papierfaltens

Origami bietet Ihnen die Möglichkeit Ihre Kreativität freien Lauf zu lassen. Ein Stück hochwertiges Origami-Papier und etwas Fingerfertigkeit sind alles was Sie benötigen um in die faszinierende Welt des Papierfaltens einzutauchen!
Origami
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Origami – Die Kunst des Papierfaltens

Die japanische Kunst des Origami ist mehr als einfaches „Papierfalten“. Sorgfalt, Fingerfertigkeit und Kreativität sind die Eigenschaften, die aus einem meist quadratischen Stück Origamipapier, ohne Reißen und Kleben, beeindruckende zwei- oder dreidimensionale Figur und Formen entstehen lassen.

Ursprünge der japanischen Faltkunst Origami

Obwohl Japan zweifellos den größten Beitrag zur Verbreitung und Entwicklung des künstlerischen Papierfaltens beigetragen hat und es somit zu Recht einen japanischen Namen trägt, ist sein Ursprung zu weiten Teilen unbekannt. So findet sich auch in China, wo ab ca. 100 v. Chr. erstmals Papier produziert wurde, eine eigene Falttradition. Ebenso lassen sich auch im europäischen Räum historische Belege für mittelalterliche Faltkunstwerke finden.
Nach Japan gelangten, vermutlich Anfang des 7. Jahrhunderts, erste Papierbögen vom asiatischen Festland. Dies war eine Zeit in der Japan unterschiedliche kulturelle und technische Entwicklungen sowie Ideen über Korea aus China importierte. So zum Beispiel auch die buddhistische Religion, deren Schriften ebenfalls auf Papier fixiert wurden.
Mit der Herstellung von eigenem Papier in Japan wuchs auch dessen Verfügbarkeit und die Verwendung desselben. Es entwickelte sich eine Tradition Papier zu zeremoniellen Anlässen nach bestimmten, meist innerhalb der Familien vererbten Faltmustern zu falten und diese als Opfergaben, oder wie eine westliche Grußkarte, mit Geschenken darzubieten.

Blüte der Origami Kunst

Der eigentliche Beginn des heutigen Origami, also dem Falten aus Freude am Falten, liegt vermutlich in der Edo-Zeit (1603-1868). Neben der allgemeinen Blüte der Künste, begann in dieser Zeit auch die Weiterentwicklung und Verfeinerung der traditionellen Falttechniken. Heutige Grundformen wie der Origami Schwan, der Origami Frosch oder Origami Kranich wurden mit hoher Wahrscheinlichkeit in dieser Phase der japanischen Geschichte entwickelt.
Ein Faktor für die heutige, weltweite Popularität der Faltkunst sind die Arbeiten Akira Yoshizawas (1911-2005), der nicht nur neue Formen und Techniken, wie das Nassfalten, erfand, sondern auch erstmals ein System für die Anfertigung leichtverständlicher Origami-Anleitungen entwickelte. Dies ermöglichte es nicht nur Menschen auf  der ganzen Welt Yoshizawas Origami Faltanleitung nachzufalten, sondern setzte sich auch als Standart (Yoshizawa-Randlett System) für alle Origami Begeisterten durch, was den internationalen Austausch stark vereinfachte.
Heute erarbeiten verschieden Origami Künstler, wie der amerikanische Physiker Robert J. Lang, auch unter Miteinbeziehung der Mathematik, immer wieder neue Formen und Ansätze, die von tausenden Origami-Fans auf aller Welt bewundert und beigeistert mit Origamipapier nach gefaltet werden.

Der Origami Kranich und seine Bedeutung

Die auch heute ungebrochene Beliebtheit des Origami Kranichs liegt auch in einer alten Legende begründet, die besagt, dass derjenige, dem es gelingt 1000 Origami Kraniche zu falten, einen Wunsch erfüllt bekommt. Andere Versionen dieser Geschichte versprechen dem erfolgreichen Origami Künstler Glück oder die Genesung von einer ihn plagenden Krankheit.
Internationale Berühmtheit erlangte der Origami Kranich durch ein 12 jähriges Mädchen namens Sadako Sasaki. Als Kleinkind hatte sie den Atombombenabwurf auf Hiroshima überlebt, erkrankte später jedoch in Folge der hohen Strahlenbelastung an Leukämie. Während ihres Krankenhausaufenthalts begann sie Origami Kraniche zu falten um ihren Wunsch nach Heilung erfüllt zu bekommen. Tragischerweise hatte dieser Versuch keinen Erfolg, aber ihre Geschichte wurde weltbekannt und noch heute werden in Hiroshima an bestimmten Orten Ketten mit 1000 Kranichen, zum Gedenken an die Opfer der Atombomben und als Mahnung  gegen deren erneuten Einsatz, niedergelegt.

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Wer erst einmal die kreativen Möglichkeiten erkannt hat die ein simples Stückpapier, ohne jedes Hilfsmittel, bieten kann, erliegt schnell selbst der Faszination dieses spannenden Hobbys.
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