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Japanisches Kissen, Futon-Kissen oder Seitenschläferkissen - das richtigen Kopfkissen für den Futon

Ob Seitenschläfer oder Rückenschläfer - die passenden Kissen für den Futon und die Naturmatratze von Japanwelt finden Sie gleich hier!
Kissen / Kopfkissen
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Japanisches Kissen, Futon-Kissen oder Seitenschläferkissen - das richtigen Kopfkissen für den Futon

Auf Ihrem Futon können Sie einen erholsamen Schlaf finden, aber ist es ratsam hierbei auf ein traditionelles japanisches Kissen zurückzugreifen?

Was ist das richtige Kissen für meinen Futon?

„Wo finde ich das Kissen für meinen Futon?“ und „Muss es ein japanisches Kissen sein?“ sind Fragen, die sich viele Fans der japanischen Matratze stellen. Lohnt es sich auf die traditionell in Japan verwendeten „Futon-Kissen“ wie das Kukuri-Makura oder Hako-Makura zurückzugreifen oder bringt ein modernes, viskoelastisches Kissen die erholsameren Nächte? Wie bei Matratzen gilt auch im Bereich Futon-Kissen: Das für alle Menschen optimale Kopfkissen existiert nicht!
Individuelle Schlafgewohnheiten haben Auswirkungen auf die Wahl des passenden Kissens. Sind Sie ein Seitenschläfer, Rückenschläfer, Bauchschläfer oder fühlen Sie sich gleich in mehreren dieser Positionen wohl? Bevorzugen Sie einen starken Härtegrad, eher weiche, ergonomische Kissen oder empfiehlt Ihr Arzt gar ein orthopädisch angepasstes Kopfkissen? Benötigen Sie ein Allergiker-Kissen oder entspannen Sie gleich gut auf Federn, Bauchweizenspreu-Kopfkissen oder einem Kissen mit viskoelastischer Schaumstoff-Füllung?
Auch beim Schlafen auf einem Futon geht es nicht um Modebewusstsein, sondern schlicht darum, durch einen ausgiebigen Kopfkissen-Test, das für Sie beste Kissen zu finden. Ob es sich hierbei um ein japanisches Kissen mit Buchweizenfüllung oder ein modernes westliches Kopfkissen handelt ist zweitrangig.

Grundlegende Funktionen eines Futon-Kissens

Zwei generelle Funktionen sollten bei der Wahl des richtigen Kissens für Ihren Futon, Ihre Naturmatratze oder Ihr Boxspringbett erfüllt werden:

  • Das Kissen sollte die Halswirbelsäule entlasten.
    Den ganzen Tag leisten Ihre Halsgelenke, Muskel und Sehnen Schwerstarbeit, indem sie Ihren drei bis vier Kilo schweren Kopf balancieren. Umso wichtiger ist es ihn während der Nacht auf dem Kopfkissen so zu platzieren, dass Muskeln entspannt und Sehnen nicht überdehnt werden.
  • Ein Kissen sollte (wie Matratze und Futon) zu einem angenehmen Schlafklima beitragen.
    Das heißt, dass die Kissenfüllung Ihres Kopfkissens sowohl Feuchtigkeit aufnehmen, aber auch ausreichend luftdurchlässig sein sollte. Um eine optimale Lagerung des Kopfes während des Schlafens zu gewährleisten, fallen die Form, die Höhe wie auch die Kissenfüllung bei Seitenschläfer-Kissen, Rückenschläfer-Kissen und Bauchschläfer-Kissen unterschiedlich aus.

Während der von einem Kissen zu füllende Bereich bei Seitenschläfern (Seitenschläferkissen) relativ groß ausfällt, benötigt der Rückenschläfer eine niedrigere Schlafunterlage und mancher Bauchschläfer bevorzugt nur äußerst dünne Kissen. In den ersten beiden Fällen eignen sich beispielsweise so genannte Nackenstützkissen, die in ähnlicher Form (Kukuri-Makura) auch im alten Japan (als japanisches Kissen) auf dem Futon verwendet wurden. Moderne Kissen aus viskoelastischem Schaumstoff können je nach Form allerdings ebenso gute Dienste leisten und finden sich heute auch auf japanischen Betten wieder.

Was ist ein traditionelles japanisches Kissen für den Futon?

Kukuri-Makura (括り枕) sind Rollkissen, die den bekannten Nackenstützkissen gleichen und mit Buchweizen, Baumwolle oder auch Teeblätter gefüllt wurden. Kukuri-Makura waren besonders während der Edo- (1603-1868) bis in die Meiji-Zeit (1868-1912) verbreitet.

Hako-Makura (箱枕) bestehen aus einem Holzblock, auf dem ein Nackenstützkissen (Kukuri-Makura) aufliegt. Das erhöhte Kopfkissen-Gestell dient dem Ziel, dass beim Schlafen auf der Seite nicht der ganze Kopf, sondern nur der Hals-/Nackenbereich auf dem japanischen Kissen aufliegt. Ebenfalls geläufig ist daher die Bezeichnung Taka-Makura (高枕), „hohes Kissen“. Verbreitet war dieses japanische Kopfkissen bis in die Meiji-Zeit und diente in erster Linie dazu, dass aufwendige Frisuren (beispielsweise die der Geisha) nicht durch unkontrolliertes „Herumrollen“ auf dem Kissen zerstört wurden. Der Schlafkomfort musste hingegen hinten anstehen.
Den Namen Hako-Makura („Schachtel-Kissen“) erhielten die japanischen Kissen weil sich innerhalb des hohlen Holzblocks verschiedenen Gegenstände wie beispielsweise Haarnadeln unterbringen ließen.

Sobagara-Makura (蕎麦殻枕): Japanische Kissen mit Buchweizenspreu Kissenfüllung

Eine traditionelle Kissenfüllung, die auch heute für japanische Kissen eingesetzt wird, sind Buchweizen (Soba - 蕎麦), bzw. Buchweizenhülsen und Buchweizenspreu (Sobagara -蕎麦殻). Nicht nur Kopfkissen werden in Japan mit den feuchtigkeitsregulierend und atmungsaktiv wirkenden Schalen gefüllt, sie finden sich ebenso unter den Kissenbezügen japanischer Sitzkissen und Meditationskissen, wie Zafu und Zabuto.

Das passende Japan Kissen für eine gesunde Meditationshaltung finden Sie im Japanwelt Shop für „Yoga & Meditation“ oder unter „Sitzkissen“ im Bereich „Wohnen“.

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