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Xiangqi – Chinesisches Schach

Chinesisches Schach? Xiangqi hat eine über tausendjährige Tradition in China. Viele westliche Schachmeister trainieren ihre Fähigkeiten regelmäßig auf dem Xiang-qi Brett. Entdecken Sie chinesische Spiele auf Japanwelt!
Xiangqi

Xiangqi – Chinesisches Schach

Xiangqi, oder chinesisches Schach, bietet erfahrenen Schachprofis wie auch totalen Schach-Anfängern ein anspruchsvolles Spielvergnügen und bringt  Abwechslung in jede Spielesammlung!
Erstaunlicherweise gilt das chinesische Schach im Vergleich zu Go, Mah-Jongg und Shogi, außerhalb Chinas und Vietnams bisher noch als Geheimtip. Dies überrascht umso mehr da es im Vergleich zum ähnlichen Shogi auf eine wesentlich längere Tradition zurückblicken kann.

Xiangqi – Ursprünge des chinesischen Schach-Spiels

Seinen Ursprung hat Xiangqi wohl wie alle heutigen Version des Schachspiels in Indien, von wo aus sich das Ur-Schachspiel in immer neuen Variationen auch nach China ausbreitete. Seine Existenz ist im „Reich der Mitte“ seit dem 9. Jahrhundert belegt.
Auch wenn das Xiangqi-Brettspiel international bisher weniger Beachtung gefunden hat, beginnt sich dieser Zustand allmählich zu wandeln und in vielen europäischen Ländern haben sich eigene Xiangqi-Verbände und Xiangi-Clubs gegründet, in denen sich die Liebhaber dieses interessanten Spiels vereinigt haben und um nationale Titel spielen. Außerdem gibt es eine unübersichtlich große Zahl von Xiangqi Online-Spielen, die aber kaum den Reiz eines Xangqi-Brettspiels ersetzen können.

Xiangqi – Regeln des chinesischen Schach

Im Xiangqi werden wie im Shogi einheitliche Steine benutzt, die sich innerhalb eines Sets optisch lediglich durch die Beschriftung unterscheiden lassen. Ein Set besteht aus je 16 Steinen, die sich wie folgt aufteilen: fünf Soldaten, zwei Kanonen, zwei Wagen, zwei Pferde, zwei Minister, zwei Leibwächter sowie ein Feldherr. Zusätzlich unterscheiden sich die Sets beider Spieler in der Farbe (meist Rot und Schwarz) und auch in der Schreibweise der chinesischen Schriftzeichen.
Entweder werden in beiden Sets für den gleichen Stein zwei fast identische Zeichen mit sehr ähnlicher Bedeutung verwendet oder zwei in der Bedeutung gänzlich unterschiedliche Zeichen, die jedoch im chinesischen dieselbe Aussprache besitzen.
Ein Beispiel hierfür wären die Minister, die im schwarzen Set mit dem Zeichen für Elefant dargestellt werden. Beide Zeichen haben jedoch die Aussprache Xiang nach der auch das Spiel benannt wurde. Diese Unterschiede dienen lediglich der Unterscheidung, die Funktion der Figuren ist auf beiden Seiten gleich.

Unterschiede zwischen Xiangqi, Go und Schach

Trotz der engen Verbindung zum japanischen Shogi und dem im Westen bekannten Schach, gibt es im Xiangqi noch einige andere wesentliche Unterschiede. Anders als bei Schach und Shogi wird Xiangqi nicht innerhalb der Felder, sondern wie Go, auf den Schnittpunkten der Linien gespielt. Auch in der Aufteilung des Brettes gibt es deutliche Unterschiede.
Zum einen hat das chinesische Schach mit 10 waagerechten und 9 senkrechten Linien eine besondere Aufteilung, die insgesamt 90 Positionen ermöglichen.
Zum anderen weißt das Xiangqi-Brett Barrieren auf, die einige der Figuren nicht überqueren können. Während General und Leibwächter, einen 3 x 3 Schnittpunkte großen Bereich an der eigenen Endlinie nicht verlassen können (den so genannten Palast oder auch Festung), können die Xiangqi-Steine der Minister und Elefanten, einen in der Mitte des Brettes markierten Fluss nicht überwinden und somit nur in der eigenen Bretthälfte agieren.
Im Wesentlichen haben die Figuren jedoch ähnliche Funktionen wie im Schach und auch das Ziel des Spiels, das Schlagen des Königs (Feldherr) ist identisch.

Xiangqi – mehr Abwechslung für Schach Profis und Anfänger

Trotz aller Unterschiede wird sich jeder, der sich mit den grundsätzliche Regeln des Schach auskennt auch schnell mit den Unterschieden im chinesischen Schach anfreunden können und die neuen Möglichkeiten des Spiels als abwechslungsreiche Variante des Schach zu schätzen wissen. Nicht umsonst hegen auch viele professionelle Schachspieler eine „geheime“ Passion für das chinesische Xiangqi. Auch totale Schachanfänger können die elementaren Regeln relativ leicht erlernen und sich schnell selbst ans Xiangqi-Brett wagen.

Xiangqi Zubehör von Japanwelt

Alle die sich darüber hinaus ausführlicher mit den Regeln und Strategien des chinesischen Schach beschäftigen möchten, seien an dieser Stelle die beiden ausgezeichneten Xiangqi-Bücher von Dieter Ziethen („Xiangqi. Regeln und Taktik des chinesischen Schachs“) und Sam Sloan („Chinese Chess for Beginners“) empfohlen, die über Japanwelt bestellt werden können. Darüber gehören zum sorgfältig zusammengestellten Xiangqi-Sortiment auf Japanwelt auch unterschiedliche Formen des Xiangqi-Bretts, Xiangqi-Steine aus Holz und Plastik sowie Xiangqi-Magnetsets.

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