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Einsturz des 3D-Labyrinths in Westjapan - Holzbalkenkorrosion durch Regen?

Am 10. Oktober 2021 ist in einem Vergnügungspark in der Stadt Kato in der Präfektur Hyogo die Attraktion Lake Tojo Toy Kingdom eingestürzt. Die Polizei der Präfektur Hyogo hat jetzt bekanntgegeben, dass die Holzbalken des 3D-Labyrinthboden möglicherweise durch Regen korrodiert sind.

Was ist genau beim Einsturz der Attraktion im Vergnügungspark geschehen?

Bei dem Unfall in Tojoko Omocha Okoku (Lake Tojo Toy Kingdom) wurden sechs Menschen verletzt. Die Polizei der Präfektur ermittelt in dem Fall einschließlich des Managementsystems des Parks wegen des Verdachts der beruflichen Fahrlässigkeit mit Verletzungsfolge.

Laut Polizei gab etwa ein 1 Meter breiter und 2,3 Meter langer Teil des dritten Stockwerks im hölzernen fünfstöckigen 3D-Labyrinth nach. Die Kante eines Balkens, der die Mitte des Bodens stützte, war offensichtlich morsch und abgeplatzt. Da das Bauwerk kein Dach hat und seine Wände offene Teile und Lücken haben, könnte Regenwasser in das Innere eingedrungen sein. Der Bau des Labyrinths wurde 2013 abgeschlossen und später erweitert.

Vorfälle der Art schon von anderen Freizeitparks bekannt

Ein ähnlicher Unfall ereignete sich 2014 in der Schwesteranlage des Vergnügungsparks Karuizawa Omocha Okoku (Karuizawa Toy Kingdom) im ostjapanischen Dorf Tsumagoi in der Präfektur Gunma. Es stürzte ebenfalls ein Boden eines 3D-Labyrinths ein und zwei Menschen verletzt wurden. Bei diesem Vorfall war ein Holzdübel korrodiert.

Bei dem Unfall in der Präfektur Hyogo war das Holz um einen Nagel herum korrodiert. Die Polizei der Präfektur untersucht die Details, da sie glaubt, dass Regen ein Faktor für die Korrosion war. Die Struktur wurde von Kiitos Co. aus der Präfektur Chiba gebaut. Obwohl das Unternehmen an 35 Standorten in ganz Japan ähnliche 3D-Labyrinthe installiert hat, hat das Unternehmen nach eigenen Angaben keine Mängelmeldungen von anderen Einrichtungen erhalten. Kiitos entschuldigte sich am 12. Oktober auf seiner Website für den Vorfall.

Nach dem jüngsten Unfall hat Karuizawa Omocha Okoku den Betrieb seines 3D-Labyrinths eingestellt. Im Freizeitpark Lagunasia in der zentraljapanischen Stadt Gamagori in der Präfektur Aichi, der vom Resortkomplex Laguna Ten Bosch betrieben wird, wurde die Nutzung des 3D-Labyrinths ebenfalls eingestellt. Dort sollen externe Inspektoren erst die Sicherheit bestätigen.

Obwohl für Attraktionseinrichtungen wie Achterbahnen und Riesenräder gemäß dem Building Standards Act regelmäßige Inspektionen und Berichte an die lokalen Regierungen erforderlich sind, sollen 3D-Labyrinthe ohne Dächer nicht dem Gesetz unterliegen. Tojoko Omocha Okoku hatte zweimal täglich Sichtkontrollen durchgeführt und es gab offenbar keine Auffälligkeiten vor dem Unfall. Hoffentlich erkennt das Unternehmen, das reiche Sichtkontrollen nicht ausreichend sind, um die Stabilität eines offenen mehrstöckigen Labyrinths zu prüfen.

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