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Tatami-Rollmatten – Die Tatami Matte für unterwegs

Sie wollen auch unterwegs nicht auf Ihre Tatamis verzichten? Tatami-Rollmatten von Japanwelt sind die perfekte Lösung wenn Sie auch auf Reisen japanisch Wohnen möchten. Überzeugen Sie sich selbst!
Tatami-Rollmatten
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Tatami-Rollmatten – Die Tatami Matte für unterwegs

Genießen Sie die unnachahmliche angenehme Überfläche einer Tatami-Matte jetzt auch unterwegs. Tatami Rollmatten von Japanwelt garantieren Tatami-Feeling „to go“!

Tatami Rollmatten – Tatamis für unterwegs

Um die angenehme Oberflächenstruktur einer Tatami aus Igusa-Gras zu erleben müssen Sie nicht unbedingt eine ganze Tatami-Matte erwerben. Mit Tatami-Rollmatten von Japanwelt können sie dieses angenehme Gefühl auf Ihrem heimischen Teppich erleben. Tatami-Rollmatten sind in vielen unterschiedlichen Farben und Mustern erhältlich – von klassisch natürlich bis hin zu farbenfrohen Mustern und Formen.
Tatami-Rollmatten eignen sich darüber hinaus nicht nur hervorragend für die eigenen vier Wände, sondern ebenso gut als Picknick-Unterlage oder als elegante Matte für den Strand oder die Wiese im Sommer.
Entdecken Sie die Vielfalt der Tatami Rollmatten als Outdoor Accessoires im Tatami Shop auf Japanwelt!

Aufbau einer Tatami-Matte

Im Zentrum der Tatami-Matte befindet sich der Kern aus bis zu einem Jahr lang getrockneten Reisstroh. Dieses wird in mehreren Lagen zusammen gepresst, bis es die gewünschte Festigkeit erreicht hat. Dieser Tatami Kern wird im Japanschen als Tatami-Doko bezeichnet.
Umwickelt wird dieser Kern mit einer Binsenmatte (Tatami-Omote) aus besonderem Igusa-Gras. Im frischen Zustand besitzt Igusa-Gras eine grünliche Färbung mit der Zeit und durch Sonneneinstrahlung verfärbt sich dieses Grün jedoch zu dem typischen Gelb, dass wir im Allgemeinen mit Tatami-Matten verbinden.
Zur Fixierung der Tatami-Omote Matte wird an den Längsseiten der Tatami eine Kante aus Baumwolle oder Leinen vernäht. Dieses, in besonderen Fällen auch aus teuerer Seide bestehende Stück Stoff nennt man Tatami-Beri. Es kann je nach Geschmack auch in unterschiedlichen Musterungen erhältlich sein. Weit verbreitet ist jedoch vor allem die schlichte Ausführung in sattem Schwarz, welches einen wunderbaren Kontrast zum hellen Farbton der Tatami-Oberfläche bildet.
Die Dicke einer Tatami-Matte variiert dabei je nach Verwendungszweck und Preisklasse. Tatamis mit einer Höhe von 5,5 cm besitzen einen besonders stark gepressten Kern und sind auch für den gehobenen Anspruch geeignet.
Wer auf seinen Tatamis einfach nur bequem sitzen möchte, oder den perfekten Untergrund für seinen Futon sucht, kann sich auf Matten mit einer Dicke von 4,5 cm niederlassen. Matten mit einer Höhe von 1,5-2 cm eigenen sich hingegen besonders gut als anspruchsvoller Untergrund für japanische Möbel oder als Parkett-Ersatz zu einem guten Preis.

Tatamis in der japanischen Kultur

Judo und Jiu Jitsu sind japanische Kampfsport-Arten, die viel mit Wurftechniken und Hebeltechniken am Boden arbeiten. Um das Training möglichst schmerzfrei zu gestalten waren Stürze abfedernde Tatami-Matten eine wichtige Vorraussetzung.
Auch wer sich nachts erholsam betten wollte wusste um die Vorteile einer hochwertigen Tatami unter seinen Futon.
Das aus natürlichen Materialien hergestellte Produkt Tatami-Matte ist jedoch nicht nur der perfekte Untergrund zum Wohnen oder für den Sport, sie beeinflusste auch die japanische Ästhetik und bestimmte Künste wie die Teezeremonie. So werden die verschiednen Tee-Utensilien nach genauen Vorgaben angeordnet, die sich am Rand der Tatami-Matte orientieren. Die beruhigende Wirkung einer Teezeremonie wohnt auch einem Tatami-Zimmer (Washitsu) inne, das nicht zuletzt Dank der visuellen und haptischen Beschaffenheit der Tatami-Matten eine wundervolle Natürlichkeit und Harmonie verströmt.

Tatami-Matten - Maße und Größen

Wer einmal in Japan nach einer Wohnung oder einem Zimmer gesucht hat wird verblüfft festgestellt haben, dass in Anzeigen keine Quadratmeterangaben zu finden sind, sondern Raumgrößen in Tatami-Matten angegeben werden. Tatsächlich sind diese Maße, sofern man sie einmal visuell verinnerlicht hat, ein gutes Hilfsmittel, um sich eine bestimmte Zimmergröße bildlich vorstellen zu können.
Während die traditionelle Tatami-Größe, je nach Region unterschiedlich, bei ca. 90cm x 181cm lag, ist es heute möglich wie bei der Dicke der Tatami-Matte auch ihre Größe entsprechend der eigenen Ansprüche zu bestimmen.
Gleiches gilt auch für die Form einer Tatami. Neben der traditionell weit verbreiten rechteckigen Form sind ebenso quadratische Formate erhältlich.

Die Geschichte der japanischen Reisstrohmatte

Tatami-Matten waren seit hunderten von Jahren fester Bestandteil eines japanischen Hauses.
Im modernen Japan besitzen zwar viele neue Wohnungen eine eher westliche geprägte Inneneinrichtung, wer jedoch genügend Platz hat verzichtet auch heute nicht auf die unbestreitbaren Vorzüge die eine japanische Reisstrohmatte bereithält.
Erstmalig erwähnt wird der Begriff „Tatami“ bereits im 712 n.Chr. geschriebenen Buch der „Aufzeichnungen alter Geschehnisse“ (Kojiki). Man geht heute jedoch davon aus, dass sich die Tatami-Matte, wie man sie heute kennt, erst einige Jahrhunderte später entwickelt hat.
Die Muromachi-Zeit (1336-1573) ist eine kulturell äußerst interessante Epoche der japanischen Geschichte, in der sich auch die Grundlagen der heute als typisch japanisch wahrgenommenen Wohnästhetik entwickelten. Während die Tatami-Matte bisher weitgehend nur als Schlaf und Sitzunterlage am Hofe genutzt wurde, begannen die Menschen nun auch ganze Räume mit den edlen Reisstrohmatten auszulegen. Die typische Kombination japanischer Räume aus Shoji-Wänden und Tatami-Matten hat hier ihren Ursprung.
Während die Häuser hoher Samurai bereits die Vorzüge von Tatami-Räumen nutzten, begannen während der Edo-Zeit (1603-1868) auch wohlhabende Kaufleute ihre Häuser mit Tatamis einzurichten. In der Meji-Zeit (1868-1912) schließlich gehörten sie fest zu allgemeinen japanischen Wohnstandart.
Heute bedeutet japanisch wohnen nicht mehr zwangsläufig das jedes Zimmer mit Tatamis ausgelegt wird. Westliche Wohnkonzepte finden sich auch in vielen japanischen Häusern und Wohnungen wieder. Trotzdem sind Tatamis auch weiterhin in Japan beleibt und wer es sich leisten kann wird mindestens ein Zimmer einrichten, das große, hochwertige Tatami-Matten besitzt. Diese so genannten Washitsu (Japanzimmer) haben mittlerweile auch in vielen Häusern außerhalb Japans ihren festen Platz gefunden.

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