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Übergangsritus für junge Menschen in Tokio von 2021 nachgeholt

Im Bezirk Meguro von Tokio wurde am 9. Januar, dem Tag vor dem Festtag des Erwachsenwerdens in Japan, eine Übergangszeremonie für die Teilnehmer von 2021 ab. Die meisten waren nicht in der Lage, an der offiziellen Veranstaltung im Jahr 2021 teilzunehmen, sie wurde inmitten einer dritten Welle von Coronavirus-Infektionen abgesagt.

Etwa 400 Menschen nahmen an der Nachmittagszeremonie in einer Halle in Meguro teil. Die Gruppe wurde zweigeteilt, um die Teilnehmerzahl unter der Hälfte der Kapazität der Halle zu halten, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Als zusätzliche Maßnahmen gegen das Coronavirus wurden am Eingang durchgeführt. Die Temperaturen der Teilnehmer hat man gemessen und der normalerweise stattfindende Empfang nach der Zeremonie mit Erfrischungen wurde von der Station abgesagt.

Anfragen für Nachholung durch Gemeinde

Nachdem die Gemeinde die Feier im letzten Jahr abgesagt hatte, erhielt sie viele Anfragen, die Veranstaltung an einem anderen Tag durchzuführen. Es wurde darauf hingewiesen, dass dies ein wichtiger Meilenstein im Leben junger Menschen sei. Die Gemeinde beschloss, am 9. Januar, einen Tag vor der Zeremonie, eine Ersatzzeremonie für die neuen Erwachsenen aus 2021 abzuhalten, die bis zum 1. April 2022 20 Jahre alt geworden sind oder werden. Der Bürgermeister von Meguro, Eiji Aoki, wandte sich an die Teilnehmer:

"Eine Zeremonie zum Erwachsenwerden findet nur einmal im Leben eines Menschen statt, und wir wollten, dass die Menschen diese wundervolle Erfahrung machen."

Gleichzeitig stellte er fest, dass die Zahl der Neuinfektionen in der Hauptstadt am 8. Januar zum ersten Mal seit vier Monaten 1.200 überstieg, und bat um die Einhaltung der Hygiene- und Corona-Vorschriften.

Viele Teilnehmer freuten sich über die Chance, da sie die Zeremonie vermisst haben. Die Studentin Koki Amemiya ist 20 Jahre alt und kommentierte gegenüber den japanischen Medien:

"Es gibt viele Freunde, die ich seit Ewigkeiten zum ersten Mal treffen konnte, und ich bin einfach so dankbar, dass sie die Veranstaltung für uns organisiert haben. Die Infektionen breiten sich wieder aus, also gehe ich sofort nach Hause, wenn es fertig ist."

Auf traditionelle Kleidung wurde größtenteils verzichtet

Viele Männer bei der Veranstaltung trugen Anzüge, während eine bemerkenswerte Anzahl von Frauen Kleider anstelle von Kimonos trugen. Eine 21-jährige Studentin, die ein weißes Kleid mit einer Jacke trug, sagte, sie habe letztes Jahr einen Kimono reserviert und einen Friseursalon gebucht, aber dann wurde die Zeremonie abgesagt. Sie konnte zwar in der letzten Minute absagen und blieb nicht auf der Rechnung sitzen, sie wollte aber nicht noch einmal das Risiko eingehen. Sie hätte aber eine Zeremonie in traditioneller Kleidung besser gefunden.

Ein Mitarbeiter der Gemeinde erklärte, dass man sich zwar auf die Zeremonie bestens vorbereitet hatte, aber bis zum Ende Angst hatte, dass man es wieder absagen muss. Umso erfreuter waren alle Beteiligten, dass es planmäßig über die Bühne gegangen ist.

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