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Japanerin dominiert Mutter - 5-jähriger Sohn stirbt

Die 48-jährige Japanerin, Emiko A., steht im Verdacht, eine Mutter von drei Kindern psychisch und finanziell dominiert zu haben. Der jüngste Sohn ist in der Folge gestorben. Die Frau soll der Mutter Regeln und die Androhung von Geldstrafen auferlegt haben, um winzige Facetten ihres Lebens und Verhaltens zu kontrollieren.

Japanische Frau hat das Leben der Familie bestimmt

Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Fukuoka hat am 23. März 2021 die 39-jährige Mutter, Rie I., und die 48-jährigen Bekannte wegen des Verdachts der Nachlässigkeit als Vormund angeklagt, der zum Tod führte. Der Anklageschrift und anderen Quellen zufolge haben die beiden Frauen zusammengearbeitet, um die Menge und Häufigkeit der Mahlzeiten zu reduzieren, welche die Kinder ab etwa August 2019 erhielten.

Ab etwa Oktober 2019 setzte das Paar mehrmals die Mahlzeiten des 5-jährigen Sohnes aus. Gegen Ende März 2020 soll die Mutter es versäumt haben, ihren Sohn ausreichend zu ernähren. Er starb am 18. April 2020 gegen 22 Uhr in der Stadt Sasaguri in der Präfektur Fukuoka stark unterernährt.

Die 48-jährige Frau war nicht der Vormund des Jungen und nicht direkt für seine Betreuung verantwortlich. Die japanische Staatsanwaltschaft wendete jedoch Artikel 65 des Strafgesetzbuchs an, nachdem eine Person, die an der Straftat mitarbeitet, den Status des Komplizen erhält. Die 48-jährige Japanerin habe die Kontrolle über den Alltag der Familie (einschließlich ihrer Mahlzeiten) übernommen.

Sie kamen zu dem Schluss, dass die ältere Frau ebenso zur Rechenschaft gezogen werden könne wie die Mutter, die den Jungen nicht fütterte. Das Strafgesetzbuch Artikel 65 wird in Japan nur in selten Fällen angewendet, in denen die Nachlässigkeit der Erziehungsberechtigten zum Tod führt.

Strikte Regeln zur Kontrolle des Lebens

Die 48-jährige Japanerin hatte den Umgang der Mutter mit den Kindern kontrollieren wollen. Folgende Regeln sollen unter anderem befolgt worden sein:

  • Die Kinder durften nicht angelächelt werden.
  • Sie durfte keine Zeit im selben Raum mit den Kindern verbringen.
  • Der Kontakt zu den Eltern der Mutter war untersagt.
  • Das Einkaufen war verboten.
  • Make-Up war für die Mutter verboten.
  • Der Besuch eines Friseurs war untersagt.

Die Frau redete der Mutter ein, dass die Regeln von einem Gericht für sich festgelegt wurden. Bei Nichteinhaltung würde es harte Strafen geben. Wenigstens 500.000 Yen (circa 3.860 Euro) würden als Strafe für jeden Verstoß verlangt werden.

Die Ermittler fanden heraus, dass sich das Paar als Mütter in einem Kindergarten in Sasaguri in der Präfektur Fukuoka kennengelernt haben. Die 48-jährige Japanerin soll Geschichten erfunden haben, damit andere Mütter schlecht über die 39-jährige Mutter sprachen.

Sie soll zudem Geld von ihr als "Gebühren" erpresst haben, um Probleme mit anderen Müttern zu lösen. Die Mahlzeiten der Familie sollen so streng beschränkt worden sein, damit der vierköpfige Haushalt weniger für Lebensmittel ausgibt. Das Paar wird sich in einem Laienrichterverfahren vor Gericht verantworten.

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