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Baumwoll Kimono: Wie japanische Yukata Deutschland erobern

Kein Kleidungstück steht sinnbildlicher für Japan: der Baumwoll Kimono oder Yukata. Auch wenn der Kimomo heute keine übliche japanische Alltagskleidung mehr ist, ist das Bild der Kimono tragenden Japanerin fest in westlichen Köpfen verankert. Aber auch noch heute ist der Yukata oder Baumwoll Kimono ein beliebter Look für diverse Anlässe und erfreut sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Es gibt den Yukata für Männer als auch für Frauen – mit kleinen, aber feinen Unterschieden.

Vorteile Yukata gegenüber normalem Kimono

Yukata
Auffällig sind die bunten Muster der Yukata- Bild: © wayne_0216 - Stocks.Adobe.com

Im früheren, herkömmlichen Sinne bedeutet Kimono ganz allgemein „Anziehsachen“. Der Kimono wie wir ihn heute kennen etablierte sich in der höfischen Kultur erst während der Heian-Zeit zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert nach chinesischem Vorbild. Ein japanischer Kimono ist im Grunde ein sehr einfaches Kleidungsstück: Ein T-förmiges Stoffelement wird wie eine Robe übergestreift. Sehr hochwertige Kimonos bestehen aus Seide. Baumwoll Kimonos sind eine günstigere und besonders im Sommer beliebte Variante.

Größen der Baumwoll-Kimonos waren lange Zeit einheitlich: Durch das Binden oder Falten wurden die Kimonos individuell angepasst. Das war nicht unkompliziert – man benötigte Hilfe zum Binden des Kimonos. Vor dem Kauf sollte man sich also einige Dinge überlegen. Wer es im Sommer luftig macht, kann auf einen leichten Sommer Kimono ausweichen – der ohnehin wesentlich einfacher anzuziehen ist. Diese Sommervariante ist der eigentliche Yukata. Diese Yukata haben einen angenehm dünnen Stoff und fast immer sehr bunte Muster. Yukata werden in Japan auch heute noch vor allem auf festlichen, traditionellen Anlässen getragen.

Sowohl in Deutschland als auch in Japan sind Yukata als elegante Bademäntel beliebt, zumal sie sich schnell überstreifen lassen. Japaner bevorzugen das Tragen von Yukata beim Besuch der heißen Quellen „Onsen“ oder im Wellnessbad.

Typisch für Kimonos gilt auch beim Yukata: Jüngere Frauen tragen bunte, farbenfrohe Yukata mit floralen Mustern. Shops zeigen jedes Jahr die Yukata Trends. Ältere Frauen bevorzugen eher gedeckte Farben oder schlichte Muster. Besonders beliebt ist bei ihnen ein Yukata in Indigoblau.

Baumwoll Kimonos in Deutschland immer beliebter

Ankleiden-von-Yukata
Beim Ankleiden eines klassischen Kimonos benötigt man Hilfe. - Bild: © wayne_0216 - Stocks.Adobe.com

 In Deutschland sind Yukata – ebenfalls ein immer öfter gesehenes Kleidungsstück. Weil Yukata sich so problemlos überstreifen lassen, passen Yukata ideal in die Sommergarderobe. Die leichten Obi-Gürtel und elegante Geta Sandalen runden das derartige Yukata Outfit gekonnt ab. Da sich auch Yukata wickeln lassen, sind sie für alle Größen geeignet.

Yukata sind für deutsche Trägerinnen ein hervorragender Einstieg in die Welt des Kimonos und der traditionellen japanischen Kleidung. Laue Sommerabende lassen sich in dieser leichten japanischen Eleganz umso mehr genießen. Wenn Sie Freude an den leichten Baumwoll Kimonos gefunden haben, können Sie Ihr japanisches Outfit mit passenden Accessoires ergänzen. Sie erhalten Geta, Tabi oder japanische Fächer in einer großen Auswahl im Kimono Shop auf Japanwelt.de.

Kimono und Yukata: Es gibt Unterschiede

Tabi und Zori
Die traditionelle japanische Fußbekleidung: Zori und Tabi. - Bild: © Delphotostock - Stocks.Adobe.com

Der Baumwoll Kimono wird auch heute noch am japanischen Feiertag „der Volljährigen“ begeistert getragen. Männer tragen inzwischen eher Anzüge. Nur bei einer traditionellen japanische Hochzeit tägt auch Mann noch Yukata. Die Kimonos für Männer haben gerade Ärmel, während alle Arten der Kimonos für Frauen abgerundete Ärmel haben. Auch sind Damen Kimonos sehr oft mit Motiven und Farben gestaltet, während Männer gedeckte Farben bevorzugen.

Für Frauen gibt es verschiedene Arten von Baumwoll Kimonos. Zum Beispiel der Kurotomesode Kimono, der ein sehr formelles Modell in schwarz für verheirateten Frauen. Oder der Irotomesade Kimono für die Familie eines Brautpaars. Sie sind besonders farbig und nur unterhalb des Gürtels verziert. Für jeden Tag geeignet ist der Komon Kimono mit einheitlich gemustertem Stoff.

Yukata hingegen gibt es nur für Frauen. Sie sind leichter und einfacher anzuziehen als die Baumwoll Kimonos, haben schicke Motive und bieten reichlich Platz in den Ärmeln, um zum Beispiel sein Portemonnaie zu verstauen.

Auf Japanwelt.de finden Sie eine große Auswahl an Baumwoll Kimonos, aber auch Yukata in vielen Farben sowie das passende Zubehör.

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