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Meiji Mura und die Sehenswürdigkeiten der Präfektur Aichi

Die Präfektur Aichi in der Chubu-Region in Zentraljapan ist vielen vor allem als Herzregion der japanischen Industrie bekannt. Zahlreiche der großen japanischen Firmen wie Toyota, Mitsubishi, Brother und Denso stammen von hier. Doch die dicht besiedelte Region ist auch in weiten Teilen landwirtschaftlich geprägt. Mit den vielen traumhaften Inseln in Buchten Ise und Mikawa und einigen der wichtigsten historischen Stätten Japans ist die Region auch ein überaus interessantes Reiseziel.  

Die Präfektur Aichi ist heute dicht besiedelt. Die Hauptstadt Nagoya ist Japans viertgrößte Stadt nach Tokyo, Yokohama und Osaka. In Nagoya und den umgebenden Orten leben mehr als 10 Millionen Menschen. Die aufstrebende Metropole mit ihrem urbanen Flair ist bei Touristen überaus beliebt. Doch trotz der dichten Besiedelung sind rund 17 Prozent der Präfektur als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Nagoya ist ein idealer Ausgangsort, um das interessante Umland zu erkunden.

Die Geschichte der Präfektur Aichi

Schloss Nagoya vor beeindruckender Skyline
Das historische Schloss Nagoya vor der beeindruckenden Skyline der Hauptstadt von Aichi - Bild: © paylessimage - Stocks.Adobe.com

Auch geschichtlich hat die Präfektur Aichi einiges zu bieten. Hier fanden viele der berüchtigten Samurai-Schlachten statt und von hier stammen auch die berühmtesten Samurai. Unter ihnen auch die drei großen Kriegsherren, die Japan im 17. Jahrhundert vereinigten: Oda Nobunaga, Toyotomi Hideyoshi und Tokugawa Ieyasu. Viele historische Orte, wie das Schloss Nagoya, der Toyokuni-Schrein und die Denkmäler auf dem ehemaligen Schlachtfeld von Okehazama zeugen von der großen geschichtlichen Bedeutung.

Das architektonisch hochinteressante Freilichtmuseum Meiji Mura ist zudem eines der bekanntesten Attraktionen Japans.

Meji Mura: ein Abbild der Architektur aus der Meiji-Zeit

Meiji Mura in Aichi
Einige historische Nachbauten im Museumsort Meiji Mura - Bild: © Snehit - Stocks.Adobe.com

Meiji Mura liegt unweit der Stadt Inuyama in der Aichi Präfektur. Die Idee zu diesem Dorf stammt von den japanischen Architekten Yoshiro Taniguchi und Motoo Tsuchikawa. Das Dorf Meiji Mura zeigt Gebäude, die denen aus der Meiji-Zeit von 1868 bis 1912 nachempfunden sind. Damals begann Japan, sich dem Westen vollständig zu öffnen, auch in der Architektur. Viele berühmte japanische, aber auch internationale Archtekten erschufen in dieser Zeit wegweisende Gebäude, wie die Lobby von Frank Lloyd Wrights Imperial Hotel, das Sommerhaus von Lafcadio Heran oder das kleine, komplett aus Holz gebaute Maebashi-Gefängnis.

Insgesamt wurden 67 Bauwerke sorgfältig und geschmackvoll rekonstruiert oder renoviert. An jedem Gebäude finden Sie sowohl englische als auch japanische Erläuterungen zur Geschichte der Gebäude und ihrer ursprünglichen Verwendung.

Reisterrassen von Yotsuya in Aichi
Auch landschaftlich ist die Region Aichi lohnenswert: Die Reisterrassen von Yotsuya - Bild: © esmehelit - Stocks.Adobe.com

Eine historische Attraktion in der Präfektur Aichi: das Schloss Inuyama

Aufgrund der wechselvollen Geschichte der Präfektur Aichi finden sich hier auch viele historisch bedeutende Festungen und Schlösser. Das Schloss Inuyama von 1440, die älteste Festung Japans, ist ein hervorragendes Beispiel für die Verteidigungs-Architektur der Momoyama-Ära. Die Festung liegt traumhaft mit Blick auf den Fluss Kiso.

Die Schlösser Nagoya und Okazaki

Der berühmte Shogun Tokugawa Ieyasu ließ 1612 das Schloss Nagoya errichten. Bis zum Jahre 1868 residierte hier die Familie Owari Tokugawa. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau vollständig zerstört, jedoch später wiederaufgebaut.

Auf einer Anhöhe am Nordufer des Flusses Sugō-gawa liegt die Festung Okazaki, Stammsitz der Familie des Reichseinigers Tokugawa Ieyasu.

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