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Japanische Körperpflege – die Kultur der Sauberkeit und Hygiene

Die japanische Kultur legt seit jeher höchsten Wert auf Sauberkeit und Hygiene. Dabei haben Bäder und Reinigungen zu bestimmten Anlässen sogar einen rituellen Stellenwert. Auch betritt in Japan aufgrund der hohen Ansprüche an Sauberkeit traditionell niemand mit Schuhen das Haus und für die Toilette bzw. das Bad werden häufig extra Schuhe bereitgestellt, die man nur zum Waschen oder zum auf die Toilette gehen trägt.

Kein Wunder also, dass die Japaner nicht nur bei WCs auf Standards wie eine eingebaute Wasserdusche setzen, die man in Europa höchstens vom größtenteils aus der Mode gekommenen Bidet kennt. Diese hohe Kultur der Sauberkeit und Körperhygiene hat zudem den Vorteil, dass sie eine ganze Reihe effektiver und höchst nützlicher Accessoires hervorbringt, die man als praktische Begleiter auch in unseren Breiten gewinnbringend in seinen Alltag integrieren kann. Eine bei uns häufig als übertrieben angesehene Praxis ist auch die Nutzung von Mundschutz und Sweat Wipes, mit denen man sich den – in Japan tatsächlich peinlichen – Schweiß von der Stirn wischen kann.

Japanische Badekultur – hunderte Jahre Tradition

Badewanne mit Dusche für außen und innen in japanischem Bad
In Japan ist es noch immer üblich, dass das Badewasser von mehreren Familienmitgliedern hintereinander genutzt wird. Daher ist es wichtig, sich vor dem Entspannen in der Wanne zu waschen. - Bild: © oka - Fotolia.com

Unreinheit jeder Art – in Seele oder Körper – gilt in Japan seit Jahrhunderten als Quelle für alle Arten von Unglück und Krankheiten. Nicht nur für die entsprechende Person, sondern auch für ihr soziales Umfeld. Dies ist auch einer der Gründe dafür, wieso man sich in Japan nicht die Hände schüttelt. Heute hat jedes japanische Heim ein eigenes Badezimmer, doch vor nur fünfzig Jahren sah das noch ganz anders aus. Daher hat sich auch die Kultur der öffentlichen Badehäuser bis heute erhalten.

Körperhygiene in Japan als Teil der sozialen Interaktion

Zwei Damen mit Tenugui und Holzzuber im Onsen
Die japanische Badekultur in Onsen und Badehäusern dient nicht nur der Hygiene, sondern auch der sozialen Interaktion. - Bild: © paylessimages - Fotolia.com

Dabei gilt das Bad in Japan ohnehin eher als ein Ort für soziale Interaktion und dient nicht ausschließlich der Säuberung. Diese geht man schon im Vorhinein an, indem man sich kräftig einseift und abwäscht, um das Badewasser nicht zu verschmutzen. Was heute scheinbar nur in öffentlichen Bädern Sinn ergibt, hat den Hintergrund, dass die ganze Familie gemeinsam (oder nacheinander, je nach Größe des Waschzubers) ins heiße Bad steigt. Das war früher so und wird auch heute noch oft in japanischen Haushalten so gehandhabt. Und heiß bedeutet in Japan heiß – anders als bei uns wird eine Wassertemperatur von 40 Grad für echte Entspannung vorausgesetzt.

Tenugui – die Handtuch Alleskönner in japanischer Optik

In unserem Onlineshop wollen wir auch die Welt der japanischen Körperpflege Accessoires anbieten und haben dazu eine kleine Auswahl an besonders praktischem Zubehör in unser Angebot aufgenommen. Wie die Tenugui, klassische japanische Handtücher aus dünner Baumwolle, die mit unterschiedlichen bunten Motiven bedruckt sind. Tenugui sind übrigens echte Alleskönner, sie eignen sich ebenso als Schwitztuch beim Sport wie als kleine Tischdecke oder sogar als Verpackungsmaterial für Geschenke oder eben als ganz normales Handtuch.

Zimtlatschen und japanische Tabisocken für gesunde Füße

Weiße Tabi Socken an Frau im Kimono mit Geta
Tabi-Socken sind nicht nur praktisch für Geta und Zori, sondern fördern sogar die Fußgesundheit durch die abgeteilten Zehen. - Bild: © miya227 - Fotolia.com

Es ist schon lange bekannt, dass Zimt eine heilsame Wirkung haben kann. Dieses Gewürz nimmt daher auch einen festen Platz in der ayurvedischen Medizin ein. Statt Zimt einzunehmen oder als Gewürz zu benutzen, erreicht die positive Zimt Wirkung indirekt über die Zimtlatschen die Füße und sorgt für ein gutes Gefühl beim Gehen. Bei den praktischen und formschönen Sandalen sind in der Innensohle 30-40 Gramm Zimt eingenäht, der beim Laufen seine heilsamen Eigenschaften auf den Träger überträgt. In der ayurvedischen Medizin gilt Zimt unter anderem als beruhigend, die Blutzirkulation anregend und schweißabsorbierend.

Tabisocken, im Japanischen kurz Tabi (oder jika-tabi, übersetzt: Tabi, die den Boden berühren) genannt, werden in Japan zu Zori oder Geta (traditionelle Strohsandalen) getragen und haben den für japanische Sandalen und Socken typischen abgeteilten großen Zeh. Damit eignen sie sich ganz wunderbar zum Tragen in den japanischen Schuhen, in Zimtsandalen oder als gemütlicher Hausschuhersatz. Auch die modernen Schuhformen mit abgeteiltem Zeh, die man hier und da im Handel finden kann, gehen im Ursprung auf die japanischen Tabisocken zurück.

Allround Kosmetiktaschen und japanische Dusch-WCs

Dusch-WC in Japan in separater Toilette
Dusch-WCs sind selten in Deutschland. In Japan sind sie Standard. - Bild: © oka - Fotolia.com

Kosmetiktaschen – in Deutschland auch schon mal als Kulturbeutel bezeichnet – sind ein Muss für jeden, der von Zeit zu Zeit verreist. Die beiden Modelle „Ryoko“ und „Hanagoyomi“ sind handlich genug, um in einen gewöhnlichen kleinen Reisekoffer zu passen und fassen trotzdem zumindest das Nötigste, das sie (oder auch er) an Kosmetika und Zubehör für die tägliche Körperpflege benötigt. Beide Kosmetiktaschen überzeugen durch ihre schicke Optik mit japanischen Motiven und die hochwertige Verarbeitung.

Als echte Japanfans haben wir auch japanische Dusch-WCs im Sortiment, eine Alternative für alle, die in punkto Körperhygiene auch auf der Toilette auf höchsten Standard und Komfort setzen. Und wir alle wissen ja, dass Wasser besser reinigt als Papier. Die Wasserdüse ist dabei einstellbar und verspritzt angenehm warmes Wasser für die perfekte Hygiene. Anschließend reinigt sie sich selbst. Bei unseren verschiedenen Dusch-WC Modellen mit oder ohne passende Schüssel ist sicher auch für Sie das richtige dabei.

Kokeshi Nagelsets – der tägliche Begleiter für perfekte Nägel

Schöne Nägel sind gut fürs Selbstvertrauen und tragen zu einem gefplegten Äußeren bei. Durch tägliche Beanspruchung kann sich das Nagelbild allerdingt ändern – ein bisschen Schmutz, ein abgebrochener Nagel oder ein kleiner Riss stören. Das weiß jede Frau und so geht man am besten nicht unvorbereitet aus dem Haus. Das Kokeshi Nagelset bietet alles, was man für die Pflege und die Erste Hilfe braucht, wenn es um Nägel geht. Natürlich steht hier die japanische Qualität und Sorgfalt voll im Fokus. Mit dem Kokeshi Nagelset steht Ihnen eine schicke Alternative zu gewöhnlichen Nagelsets zu Verfügung, die im Alltag zu überzeugen weiß.

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