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Japanische Deko selber machen: So gelingt es

Gerade im Herbst, wenn die Tage wieder kürzer werden und man den grauen Alltag nach draußen verbannen möchte, kann eine stimmungsvolle Deko für Gemütlichkeit und Wärme im eigenen Heim sorgen. Da überrascht es nicht, dass besonders asiatische und japanische Dekorationen immer mehr an Beliebtheit gewinnen, denn sie können unabhängig von der jahreszeitlichen Stimmung immer ein Lächeln auf die Gesichter der Betrachter zaubern. Angefangen mit den bunten Motiven des populären Masking Tapes über Windlichter mit ihrer beinahe meditativen Wirkung bis hin zu Kunstformen wie der japanischen Kalligrafie und dem Origami; wer seine japanische Deko selbst basteln möchte, hat eine große Auswahl an Betätigungsfeldern.

Welche Materialien braucht man, um japanische Deko selber machen zu können?

Papier ist ein wichtiger Werkstoff, wenn man japanische Deko selbst machen will. Beispielsweise lassen sich mit ein paar geübten Handgriffen aus Origami-Papier wunderschöne Japan-Dekorationen fertigen.

Oft versuchen sich Anfänger, die ihre kreative Deko selber machen möchten, an den verschiedenen Ausprägungen der japanischen Bastelkunst, ohne über die notwendigen Materialien zu verfügen. Für die ersten Schritte – so die Überlegung – wird es auch normales Bastelpapier oder ein normaler Pinsel tun. Doch die Ergebnisse solcher Versuche sind häufig enttäuschend, weil sie gerade bei Anfängern ohne die richtige Ausrüstung nur selten auf Anhieb gelingen. Groß ist das Aha-Erlebnis bei den versierten Bastlern, wenn sie feststellen, dass man für Origami wirklich das spezielle Origami-Papier benutzen sollte. Die Ergebnisse sprechen für sich. Eine solche Deko selber basteln zu wollen, erfordert natürlich etwas mehr an Geschick und Wissen, als sich einen Haufen an Ausrüstung zu besorgen. Deswegen muss es auch nicht alles auf einmal sein und nicht unbedingt große Mengen vom teuersten Produkt. Aber gerade die ersten Schritte erlernen sich im Origami einfacher, wenn man das richtige Papier verwendet. Davon abgesehen gibt es Origami (ähnlich wie die diversen japanischen Stoffe für Kimonos oder selbst genähte Kissen) in einer schier unendlichen Vielfalt, was Farben und Muster angeht. So kann man jedem neuen Bastelprojekt die persönliche Note verleihen und das Design dem eigenen Geschmack anpassen. Wer Kissen selbst nähen möchte, will natürlich, dass diese nicht nur mit authentischen japanischen Stoffen und Mustern versehen sind, sondern nach Möglichkeit auch farblich und gestalterisch zur eigenen Einrichtung passen.

Deko selber basteln: Die Windlichter

Windlichter aus Papier sind nicht nur in Japan eine beliebte Dekoration in der dunklen Jahreszeit. Sie lassen sich leicht selbst basteln.

Sehr beliebt sind im Sommer wie im Winter die japanischen Windlichter. Für die Meditation werden diese flackernden Lichter besonders oft eingesetzt, aber auch als Beleuchtung auf dem Balkon, im Garten oder eben in der kalten Jahreszeit auf dem heimischen Wohnzimmertisch sind sie ideal geeignet. Sie vermitteln durch ihr charakteristisches Design eine große Ruhe und zaubern einen Hauch asiatischer Leichtigkeit in jeden Raum. Japanische Windlichter zeichnen sich meist durch die Laternenform aus, bei der das spezielle Washi Papier (oft auch als Japanpapier bezeichnet) einen Großteil der Wirkung des Windlichts ausmacht. Eine solche Deko selber basteln ist dabei gar nicht so schwer – vorausgesetzt, man hat das richtige Washi Papier. Seine spezielle Struktur unterscheidet es von anderen Papierarten und ist der Grund für das ganz spezielle Licht, das von Windlichtern japanischer Herkunft ausgeht. Da sich Papier naturgemäß nicht unbedingt mit Feuer verträgt, wird das Washi Papier meistens auf einen Glaskörper aufgebracht, der auf einem Sockel steht, damit auch der Sicherheit Genüge getan ist. Gerade in Räumen mit viel Holz kommen die japanischen Windlichter bestens zur Geltung.

Papier ist für japanische Bastelarbeiten ein wichtiger Rohstoff

Für echt japanische Kalligraphie benötigt man neben dem richtigen Papier auch Tusche und geeignete Pinsel. Wer ein paar japanische Zeichen kennt und weiß, wie sie geschrieben werden, ist dann bestens gerüstet.

Man sieht, dass man um Papier bei japanischer Deko nur selten herumkommt. Ob nun Origami, Windlicht oder Kalligrafie – alles scheint irgendwie miteinander verzahnt zu sein. Das gilt sicher auch für die Kunst des Sumi-e, der Tuschemalerei, die neben der Kalligrafie zu den wichtigsten japanischen Kunstformen überhaupt gehört. Ein sehr wichtiges Element ist dabei der richtige Kalligrafie Pinsel, denn er ist für den Shodo-Meister das, was das Katana-Schwert für den Samurai ist. Nicht selten haben große Krieger sich in der Kunst des Shodo geübt, um ihren Geist zu klären und Erkenntnisse über sich und die Welt zu erhalten. Denn die japanische Kalligrafie ist mehr als nur das Pinseln von Schriftzeichen; es ist eine hoch angesehene Kunstform, die von den Meistern in jahrelangem Studium erlernt wird. Der Lohn für diese Mühen ist eine fast schon meditative Exaktheit gepaart mit einer beinah zufällig wirkenden Dynamik, die beim Sumi-e und der Kalligrafie an den Tag gelegt wird. Jeder Pinselstrich und jede Bewegung sind so exakt einstudiert wie ein Hieb mit einem Schwert – und dennoch lässt sich jeder Kalligraph von seinem Herzen leiten, wenn er über die Kanji nachdenkt und die Pinselstriche aufs Papier bannt. Das Ergebnis sagt häufig sehr viel über die Verfassung des Künstlers aus, ähnlich wie ein Klavierspieler je nach Stimmung das gleiche Lied unterschiedlich interpretieren kann. Wer japanische Kalligrafie selbst erlernen möchte, muss also nicht nur ein paar Schriftzeichen zu Papier bringen können, sondern sich mit der Kunstform an sich auseinandersetzen. Und auch hier gilt, dass die Materialien das Ergebnis maßgeblich beeinflussen. Das richtige Kalligraphie-Papier ebenso wie ein echter Pinsel und die authentische Tusche sollten Sie im Vorfeld erwerben. Hat man einmal diese Materialien verwendet, versteht man, warum sie für die Präzision und Klarheit echter japanischer Kalligrafie notwendig sind.

Masking Tape – ein neuer Trend aus Japan

Masking Tape besteht aus Washi-Papier und einer dünnen Klebschicht. So ist das Deko-Klebeband nicht nur schön anzusehen, sondern auch leicht ablösbar und beschreibbar. Eine der vielseitigsten japanischen Deko-Elemente.

Viele halten Masking Tape zunächst einfach für bedrucktes Klebeband. Das ist vom Prinzip her richtig, doch Masking Tape ist von einer ganz anderen Materialbeschaffenheit als herkömmliche Klebebänder. Durch ihre bunten Aufdrucke mit Mustern, Figuren und Symbolen eignen sie sich perfekt für das Verpacken von Geschenken oder das Dekorieren von Alltagsgegenständen. Ganz charakteristisch für Masking Tape ist die Eigenschaft, dass es sehr leicht und rückstandslos wieder abgelöst werden kann. In Japan ist es üblich, Geschenke sorgsam zu verpacken. Es ist aber auch üblich, heimlich nachzusehen, was man geschenkt bekommt. Damit man nicht das Gesicht verliert, weil die Verpackung beim heimlichen Öffnen beschädigt werden könnte, wird zumeist Masking Tape verwendet, das sich ohne Probleme vom Geschenkpapier löst und später wieder angebracht werden kann. Diese speziellen Eigenschaften machen Masking Tape auch ideal für die Gestaltung von Wänden und anderen Objekten. Statt mühselig Muster auf Wände zu pinseln, die nach einiger Zeit wieder entfernt werden müssen, wenn sich der Geschmack geändert hat, kann man mit Masking Tape schnell und einfach tolle Effekte bei der Raumgestaltung erzielen. Die große Vielfalt an Masking Tape Mustern und Farben ist dabei kaum zu beschreiben – das muss man gesehen haben. Stimmungsvolle und kreative Deko selber machen ist jedenfalls gar nicht so schwer, wenn man die richtigen Materialien verwendet und sich von den japanischen Vorlagen inspirieren lässt.

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