Arcade Center - Japanische Spielhallen einfach erklärt
Arcade Center sind große Spielhallen in Japan. Sie können unterschiedlich ausgerichtet sein, bieten aber fast immer eine große Auswahl an Spielen, Automaten und Unterhaltungsmöglichkeiten.
Dabei unterscheiden sich japanische Arcade Centers deutlich von den klassischen Arcades in den USA, wie man sie zum Beispiel aus Fernsehserien wie Stranger Things kennt. Man kann sie auch nicht mit deutschen Spielhallen vergleichen, in denen an Automaten meist um Geld gespielt wird.
In Japan gibt es für solche Glücksspielhallen einen eigenen Begriff: Pachinko. Auch Pachinko-Hallen sind dort sehr beliebt, gehören aber nicht direkt zu den klassischen Arcade Centers.
Japanische Arcade Center umfassen neben Stationen für verschiedenste Computerspielgenres oft auch die in Japan so beliebten Gachapon-Automaten, für die es auch eigene große Center gibt, sowie Greifmaschinen (Claw-Machines), wie man sie hierzulande eher von Jahrmärkten aller Art kennt. Das Angebot kann je nach Arcade Center aber auch noch darüber hinaus gehen.
Typisch sind zudem Erfrischungsautomaten mit Getränken und Snacks. Früher wurde in den Arcades in Japan sogar fleißig geraucht, dies ist aber seit einer Gesetzesänderung seit einigen Jahren verboten.
Anders als hierzulande ist der Besuch eines Arcade Centers in Japan für viele ganz normal und bildet einen wichtigen Teil der Ausgeh- und Freizeitkultur. Spielen – historisch vor allem Glücksspiel – ist tief in der japanischen Kultur verwurzelt, wie dies auch in vielen weiteren Teilen Ostasien (z.B. China und Südkorea) der Fall ist.
So trifft man in Arcade Centers auch nicht nur junge Männer, sondern oft einen Querschnitt der – wenn auch häufig eher jüngeren – Gesellschaft. Diese spielen verschiedenste Computerspiele, versuchen in den Greifmaschinen und Gachapon-Automaten Preise zu erlangen und haben einfach eine gute Zeit. Dabei geht man nicht selten auch in Gruppen von Freunden, Kollegen oder mit Schulkameraden gemeinsam zu diesen Entertainment Zentren.

- Neonlicht, Retro-Games und moderne Automaten - die Arcade Center sind besonders bei japanischen Jugendlichen beliebt. Foto © Gaku Suyama auf Unsplash
Was ist ein Arcade Center?
Ein Arcade Center ist eine japanische Form der Spielhalle, in der aber in der Regel nicht um Geld gespielt wird, wie in den typischen Spielhallen in Deutschland. Zudem sind Arcade Center in Japan häufig sehr groß, vor allem in den großen Städten und Metropolen. Nicht wenige umfassen mehrere Etagen mit großen Flächen.
Gespielt werden in den Arcade Centern Videospiele an Automaten oder Stationen und häufig auch Greifmaschinen, mit denen man mit etwas Geschick und Glück verschiedenste, oft niedliche (Kawai!) oder skurrile Preise gewinnen kann.
Auch Gachapon Automaten sind teils in Arcade Center integriert, diese haben aber aufgrund ihrer großen Beliebtheit sogar ihre eigenen Center mit einer oft riesigen Auswahl.
Arcade Center sind in Japan seit ihrer Einführung sehr beliebt. Dies liegt zum einen an der Freude am Spiel und zum anderen an der technischen Affinität zu Computern und Computerspielen. Auch die beengten Wohnverhältnissen in japanischen Großstädten machen die Arcade Center gerade auch für junge Leute zu einem Ausweichort machen, an denen man sich Treffen, Daddeln und – wenn man will – soziale Kontakte knüpfen kann.
Überhaupt sind Arcades in Japan gesellschaftliche Treffpunkte, an die man sich auch in Gruppen begibt oder als Treffpunkt nutzt. Das Klischee des blassen jungen Mannes, der alleine vor einem Bildschirm seine Zeit totschlägt, trifft hier also nicht zu, wenn es diese natürlich auch gibt.
In manchen Arcade Centern findet man auch Photoboxen für niedliche oder witzige Photos und Karaoke-Kabinen, wie man sie in Japan auch sonst (fast) überall finden kann.

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Bei Gachapon bleibt die Figur aus der jeweiligen Edition beim Kauf ein Geheimnis: Man weiß im Vorhinein nie genau, welche Figur man aus einer Kapsel ziehen wird.
Foto von Aj Garcia auf Unsplash
Geschichte der japanischen Arcades – Vom Boom bis zur Gegenwart
Die Geschichte der japanischen Arcades und ihrem wirklich großen Erfolg, beginnt in den späten 1960er und vor allem 1970er Jahren.
Der Durchbruch zum Massenphänomen gelang etwas später mit Spielen wie dem wegweisenden Space Invaders, einem Shoot-em-up Computerspiel vom Publisher Taito (1978), das in diesen Arcades an speziellen Automaten gespielt wurde.
Das Spiel war dabei in Japan (zusammen mit anderen frühen Computerspielen wie z.B. Pong) so beliebt, dass sogar die 100 Yen Münzen knapp wurden, die man für das Spiel in den Automaten steckte und die bis heute in Arcade Centern für das Bezahlen der Spiele genutzt wird.
Mit dem Space Invader Boom beginnt auch die große Zeit der Arcade Center, die sich vor allem über die 1980erund 1990er Jahre hinzog. Geradezu als Paradebeispiel dieses Erfolges stehen Spiele wie Street Fighter, das dann bald auch auf Konsolen erhältlich war, oder Dance Dance Revolution (einem frühen Tanzspiel, bei dem man Pfeilen auf dem Bildschirm folgt).
Der langsame Rückgang begann dann vor allem in den frühen 2000er Jahren mit der größeren Verfügbarkeit und Verbreitung von Spielekonsolen, PCs und schließlich auch Smartphones, die eine gleichwertige individuelle Alternative zu den Arcade Centern boten, wenn auch natürlich ohne die soziale Komponente.
Einen wirklich starken Rückgang an Arcade Centern gab es aber erst mit der Corona-Epidemie und den durch diese ausgelösten Maßnahmen. Trotzdem sind Arcade Center in Japan nach wie vor sehr beliebt und werden auch wieder gut angenommen, wenn es auch inzwischen doch insgesamt deutlich weniger sind als vor zehn oder zwanzig Jahren.
Die Zukunft der japanischen Arcade Center liegt – neben der ihrer Stellung als Ort sozialer Zusammenkunft – vielleicht im Bereich Virtual Reality. So haben viele der großen Arcade Center und Ketten auch schon damit begonnen, diese neue Technologie anzubieten. Mit den tatsächlich gewaltigen Möglichkeiten, die Virtual Reality in Zukunft bieten kann, hoffen sich diese Zentren japanischer Freizeitkultur auch in der Zukunft behaupten zu können.
Wie unterscheiden sich japanische Spielhallen von anderen?
Japanische Spielhallen unterscheiden sich von anderen Formen dieser Spielart des Entertainment-Angebotes zuerst einmal durch ihre schiere Größe. Nicht selten erstrecken sich Arcade Center über geradezu Hallenartige Flächen und das dann mitunter auch noch über mehrere Etagen.
Ein weiterer Unterschied liegt in der Vielfalt der Angebote. Diese reicht in typischen japanischen Arcade Centern von Kampfspielen über Shooter und Tanzspielen bis hin zu Retro-Klassikern und Greifmaschinen. Dabei gibt es auch Arcade Center die sich – z.B. auf Retro-Spiele – spezialisieren.
Ein weiterer gleich greifbarer Unterschied zwischen japanischen Arcade Centern und anderen Spielhallen liegt in der Atmosphäre und Stimmung, die dort herrscht. Anders als in Spielhallen oder Arcades in anderen Ländern sind diese in Japan echte soziale Treffpunkte.
Man geht also nicht nur zum Spielen hin, sondern auch, um sich mit Freunden und Kollegen zu treffen. Zudem sind die Arcade Center in Japan oft selbst für Arcades besonders bunt und voller blinkender Lichter und bieten oft neueste Technologien und Spielereien wie z.B. Virtual Reality.
Die Freude an Innovation und Technik, die in Japan ohnehin besonders groß und weniger von Berührungsängsten belastet ist, könnte man durchaus als grenzenlos beschreiben.
Wenn es sich für viele auch erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig anhören dürfte: der Besuch von einem Arcade Center in Japan macht echt Spaß und man kann tolle und nicht selten echt skurrile Souvenirs finden bzw. gewinnen, zum Beispiel in den oft vorhandenen Greifmaschinen oder vielleicht dort zu findenden Gachapon Automaten. Außerdem kann man so einen nicht unwichtigen Teil der japanischen Alltagskultur hautnah erleben.
Welche Spiele findet man in japanischen Arcades?
Die Anzahl und Diversität der Spiele, die man in japanischen Arcades finden kann ist riesig. Nach Genres geordnet finden sich (fast) immer:
- Musikspiele wie Taiko no Tatsujin (eine vor allem auf Rhythmus ausgelegtes Spiel bzw. Spielereihe mit teils hohen Anforderungen) oder Dance Dance Revolution (der Klassiker des Genres, in Deutschland lange als Dancing Stage vertrieben, von dem immer neue Versionen herausgebracht werden).
- Kampfspiele wie die Klassiker des Genres Street Fighter oder Tekken, die beide in vielen Versionen von Retro bis aktuell existieren.
- Crane Games oder Greifmaschinen-Automaten, in denen man nach Anime-Figuren, Plüschtieren und vielem mehr „greifen“ und diese dann mit etwas Glück und Geschick gewinnen kann.
- Retro-Games umfassen meist die absoluten (und teils richtig alten) Klassiker wie Pac-Man oder Space Invaders oder gar Pong, eines der ersten kommerzialisierten Computerspiele überhaupt.
- Shooter-Spiele sind Titel wie House of the Dead oder Time Crisis, die man in Arcade Centers oft auch in geschlossenen Kabinen spielen kann, so dass weniger Ablenkung herrscht.
- Autorennspiele wie z.B. das weltweit beliebte Mario Kart Arcade GP oder andere, oft realistischere Titel, bei denen man ins Fahrzeug steigt und Rennen fährt.
- Pachinko-ähnliche Spiele, also Spiele, bei denen es um Münzsammlung und Geschicklichkeit geht, die aber meist nicht wie in den Pachinko-Spielhallen rein aufs Gewinnen von Geld ausgelegt sind, sondern andere Preise haben können.
- Moderne Virtual-Reality-Erlebnisse durch VR-Spiele wie z.B. Sword Art Online VR, in denen man sich mit speziellen Brillen und Controllern immersiv in eine digitale Welt begibt, was mit fortschreitender Entwicklung dieser Technologie vielleicht auch deutlich stärker in Arcades vertreten sein wird.
Welche anderen Aktivitäten bieten Arcade Center?
Arcade Center sind ja nicht nur Spielhallen für Computerspiele, sondern eben auch soziale Treffpunkte und so haben sich neben den Automaten auch andere Angebote etabliert. Zu diesen gehören:
- Purikura Fotokabinen: spezielle Fotokabinen mit Filtern, Bearbeitungsmöglichkeiten und einem Sofortdrucker für ein besonderes Andenken – oft sehr Kawai (süß, niedlich).
- Karaoke-Kabinen: die in Japan eigentlich fast überall anzutreffenden Karaoke-Kabinen, in deren schallgeschütztem Inneren man sich hemmungslos in privater Atmosphäre dem Gesang hingeben kann, dürfen eigentlich in keinem Arcade Center fehlen.
- Gachapon Automaten: diese spezielle Automatenart, in der meist Stücke einer besonderen Serie von kleinen Plastikfigürchen oder ähnlichem zu finden sind, ist der Renner in Japan und hat sogar seine dezidierten Gachapon-Läden und dürfen natürlich (in begrenzter Anzahl allerdings) natürlich auch in kaum einer Arcade fehlen.
- Sportangebote: so wenig wie Sport auf den ersten Blick zu Computerspielen auch passen mag, viele Arcade Center in Japan (insbesondere die größeren natürlich) bieten auch Aktivitäten bzw. Räumlichkeiten mit Bowlingbahnen, Batting-Centern, oder Spiele wie Darts und Billard an.
Die größten Arcade-Anbieter in Japan
Arcade Center in Japan werden oft von großen Ketten betrieben, die viele Arcade Center betreiben. Daneben existieren aber auch kleine, unabhängige Arcade Center. Die Ausrichtung kann dabei von Anbieter zu Anbieter leicht variieren. Manche setzen mehr auf modernste Technologie, andere auf die Verbindung mit Sport und Karaoke, ein unabhängiger Arcade Betreiber in Tokyo sogar dezidiert auf Retro-Spiele. Die größten dieser Arcade-Anbieter sind:
- GiGo (ehemals SEGA): GiGo Arcades, die von dem Unternehmen Genda GiGo betrieben wurden, waren noch bis 2022 zumindest zu einem Anteil direkt mit dem Spielentwickler SEGA verbunden und trugen auch dessen Namen. Die bekannteste der ehemaligen SEGA Arcades ist sicher die im zentralen Akihabara, einem besonders für Computer und Elektronik sowie Cosplay- und Nerdkultur bekanntem Stadtteil in Tokyo. Diese und andere jetzt unter dem Namen GiGo betriebene Arcades zeichnen sich durch ihren Fokus auf modernste Technologien und große Standorte aus.
- TAITO: Die vom Spielentwickler TAITO (heute Teil von Square Enix) betriebenen Arcade Center bieten eine große Anzahl innovativer Automaten und Spiele, viele natürlich von TAITO selber entwickelt, sowie oft eine breite Auswahl an Retro Games der Firma, die seit den 1970er Jahren Arcade- und Videospiele publiziert. Große TAITO Arcade Center finden sich neben Filialen in der Hauptstadt Tokyo (besonders TAITO Station in Akihabara) in fast ganz Japan. Manche der Arcade Center von TAITO bieten zudem auch Bowling an.
- Round1: Round1 ist ein japanisches Unternehmen, das in Japan, den USA und seit einigen Jahren auch in China Arcade Center betreibt. Diese beherbergen neben typischen Arcade-Spielen und Angeboten meist auch Bowlingbahnen und teils auch andere Sportangebote. In Japan liegt zudem ein weiterer Fokus auf dem Angebot von Karaoke, meist in den typischen Karaoke-Kabinen.
Neben diesen drei großen Ketten ist vor allem noch der unabhängige Anbieter Mikado erwähnenswert, der in Tokyo (und zur Zeit nur dort) auf Retro-Spiele spezialisierte Arcade Center betreibt, in denen man alte und auch teils uralte Spiele findet und spielen kann.
Warum sind japanische Spielhallen so beliebt?
Anders als hierzulande sind japanische Spielhallen seit den späten 1960er Jahren, als die ersten Arcade Center öffneten, ein fester Bestandteil der japanischen Alltags- und Freizeitkultur. Schon die Eltern und teils gar Großeltern der heutigen jungen Generation haben Wochenenden und Abende in einem Arcade Center verbracht und diese bieten auch schon seit langem Angebote, die sich auch an Gruppen richten.
So sind Gemeinschaft und Community auch ein fester Bestandteil der japanischen Arcade-Kultur. Das bedeutet nicht nur, dass man diese durchaus auch mit Freunden, Schulkameraden oder Kollegen besucht, sondern auch, dass sich hier Gleichgesinnte treffen, Kontakte knüpfen und sich über ihre Lieblingsspiele oder Interessen austauschen.
Ein weiterer wichtiger Anziehungspunkt, der von Arcade Centern in Japan ausgeht, ist die Spannung neue High Scores zu erreichen, die dann verbleiben, bis jemand (oder man selber) diese überbietet, sowie die Möglichkeit an manchen Automaten wie den Claw-Machines oder Pachinko ähnlichen Spielen Preise zu gewinnen.
Die Preise sind dabei teils skurril, teils niedlich, manchmal auch besonders für Liebhaber bestimmter Manga-, Anime-, Spiele- oder Popkultur-Serien besonders attraktiv (z.B. in Form kleiner Figuren).
Natürlich ist aber auch die Zukunft der japanischen Arcade Center nicht nur rosig. Ihre absolute Hochzeit hatten sie in den 1980er und 1990er Jahren, wo diese noch wenig Konkurrenz durch private Entertainment Technologien wie Spielekonsolen, PCs und Smartphones hatten.
Diese heute alltäglichen Gegenstände haben durchaus für ein abflachen des Interesses und eine teilweise Verlagerung der Gaming-Aktivitäten der Japaner geführt und so auch zu einem gewissen, langsamen absterben der Arcade Center geführt, welches dann insbesondere durch die Corona-Epidemie noch einmal verstärkt wurde.
So gibt es heute in Japan zwar weniger Arcades als früher, aber sie sind immer noch beliebt. Um diese für die Zukunft zu sichern, gehen Unternehmen unterschiedliche Wege. Die großen Anbieter setzen vor allem auf neue Technologien wie Virtual Reality sowie die Verbindung mit anderen Angeboten wie Bowling, Sport oder Karaoke, während unabhängige wie Mikado sich durch Spezialisierung (in diesem Fall Retro-Spiele mit ihrer nostalgischen Note) ihren Platz erkämpfen und zu erhalten versuchen.
Wie kann man ein Arcade Center in Japan erleben?
Der Besuch eines Arcade Centers in Japan kann ein wirklich tolles Erlebnis während eines Aufenthaltes sein. Zuerst einmal sollte man sich schlau machen, wo sich in der Stadt, in der man sich befindet, ein Arcade Center befindet und evtl. wie diese bewertet sind.

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Das „GAME TAITO STATION“ Arcade Center in Namba/Sennichimae, in einem der lebendigsten Ausgeh- und Entertainment-Viertel von Osaka. Foto von Jakub Tomasik auf Unsplash
Vor Ort ist es gerade für Einsteiger oft besser, erst einmal mit den einfacheren Spielen zu beginnen. Alternativ sind natürlich die Purikura Fotokabinen, eine Runde Karaoke in einer Karaoke-Kabine oder die Greifmaschinen, um den einen oder anderen Preis zu gewinnen (das ist durchaus schaffbar!), gute Alternativen zu herkömmlichen Videospielen, wenn man diese nicht so schätzt. Auch ein Virtual Reality Angebot kann echt spannend sein, da ist inzwischen schon einiges möglich.
Beliebte Orte mit besonders großen Arcade Centern findet man in den Tokioter Stadtteilen Akihabara, Shibuya und Ikebukuro. In Akihabara befinden sich dabei die wahrscheinlich bekanntesten und größten Arcade Center in ganz Japan. In Osaka ist der Stadtteil Shinsaibashi besonders bekannt für seine Arcade Center. Aber auch in allen anderen Großstädten Japans findet sich normalerweise eine Auswahl an verschiedenen Arcade Center Angeboten.
Was kosten japanische Spielhallen?
Das Spielen an den normalen Arcade-Automaten kostet in der Regel zwischen 50 und 200 Yen pro Runde oder Spiel. Bezahlt wird dabei eigentlich immer mit Münzen, für die es auch wiederum Automaten gibt, an denen man größere Geldscheine in diese eintauschen kann.
Am üblichsten ist die Nutzung von 100 Yen Münzen, Zusatzkosten bzw. teurer können vor allem besondere Angebote wie Bowling oder Virtual Reality sein. Dasselbe gilt für gewisse Premium-Spiele (meist Neuerscheinungen) und die Nutzung von Fotokabinen.
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