Kalligraphie

Kalligraphien selber zeichnen - hier finden Sie sämtliches Zubehör.
Kalligrafiepapier

Das Kalligraphiepapier gehört genau wie die Tusche, der Pinsel und Tuschereibstein zu den wichtigen Werkzeugen eines Kalligraphisten.

Pinsel

Üblich für die Pinsel war der Stiel aus Bambus. Natürlich gab es auch teurere Materialien, wie zum Beispiel rotes Sandelholz, Glas, Elfenbein, Silber und Gold. Die...

Tusche

Mit dem Anreiben der Tusche im Reibstein beginnt die meditative Vorbereitung des eigentlichen Schreibens. Traditionell wird die Tusche mit Wasser angerieben. Die...

Zubehör

Japanische Kalligraphie oder der Weg des Schreibens (Shodo) ist in der japanischen Tradition fest verwurzelt und gehört wie auch z. B. die Teezeremonie oder die Kampfkünste (Budo) zu den Zen-Praktiken. Die Kunst des Schönschreibens, wie Kalligraphie auch genannt wird, erlernt man auf dem Zen-Weg, dem Weg zu Vollkommenheit und Harmonie. Konzentration und Perfektion finden in der Kalligraphie ihren besonderen Ausdruck. Der Shodo-Meister bewegt sich streng in den von der Ästhetik festgelegten Grenzen und folgt einem unverrückbaren Ritual. Jeder Handgriff hat eine besondere Bedeutung, jeder Pinselstrich seine Bestimmung, die niemals zufällig sein kann.

Die japanische Kalligraphie entwickelte sich ca. im 6. Jahrhundert in Anlehnung an die chinesischen Schriftzeichen. Ursprünglich war das Schreiben den Mönchen vorbehalten, die die buddhistischen Lehren aufzeichneten. Später ging dieses Privileg auch auf den Adel über und in der Kalligraphie entwickelten sich besondere Schriftstile für verschiedene Anlässe. Noch heute ist die Kalligraphie eine traditionelle Kunst, die auch aus dem modernen Japan nicht wegzudenken ist. Dekorative Kalligraphien finden sich in allen Lebensbereichen – in öffentlichen Gebäuden ebenso wie in stillen Teeräumen.

Wenn auch Sie sich auf den Weg des Schreibens begeben möchten und sich in der Kunst der Kalligraphie üben möchten, finden Sie in dieser Kategorie alle notwendigen Utensilien.